RWE: Kein Abend für Kritik
15.05.2009 | 19:20 Uhr 2009-05-15T19:20:00+0200Essen. Neue Strukturen für eine neue Arena. Fast einstimmiges Votum der Rot-Weiss-Mitglieder. Aufsichtsrats-Vorsitzender Dietmar Bückemeyer: „Erster Spatenstich erfolgt im August.”
Es war kein Abend für Kritik. Die Mitgliederversammlung der Rot-Weißen im Cinemaxx bot kein „großes Kino”, keinen dramatischen Thriller, sondern einen Dokumentarfilm, der Fakten an Fakten reihte. Und der niemanden animierte, sich heißblütig einzubringen. Die 420 Mitglieder schienen müde und matt nach all den Enttäuschungen, waren wohl der Diskussion überdrüssig. Und sie waren sich sehr wohl bewusst, dass sie diesmal gar keine andere Wahl hatten, als die Satzungs- und Strukturänderungen wehrlos und nahezu einstimmig abzunicken.
Fast dreieinhalb Stunden dauerte die Sitzung. Ehrungen, Zahlen, Geschäftsberichte, eine sportliche Bilanz mit Blick in die Zukunft durch den Sportlichen Leiter Thomas Strunz. Und Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat.
RWE-Justiziar Dr. Markus Buchberger übernahm den Part, das komplexe Konstrukt der Strukturänderung mit möglichst einfachen Worten zu erläutern. Auch die Frage-Runde danach war schnell beendet. Die Abstimmung ging schließlich noch viel zügiger über die Bühne. Ohne Gegenstimme (vier Enthaltugnen) wurde die Satzung geändert. Bei den Strukturänderungen gab es zwei Gegenstimmen (fünf Enthaltungen).
Der Spielbetrieb bis hinab zur U 17 wird also ausgelagert in eine Spielbetriebs GmbH, an der Rot-Weiß mit 51 Prozent beteiligt ist und die GVE (Grundstücksverwaltung Essen) mit 49 Prozent. Die GVE, demnächst auch Stadion-Eigentümer, hält wiederum die Mehrheit (51 Prozent) an einer Vermarktungsgesellschaft.
Nachdem die Rechtsverhältnisse geändert werden, treten auch die Aufhebungsverträge mit dem Hauptgläubiger und Rechteverwerter Michael Kölmel (MK Medien) in Kraft. Nur 15 Prozent der audiovisuellen Vermarktung (TV, Radio Interntt) bleiben lebenslang bei Kölmel. Damit ist die Bedingung für den Stadion-Bau erfüllt – vorausgesetzt, Rot-Wei´ß erhält die Lizenz. Die hat der DFB bereits unter Auflagen erteilt. „Alles im Rahmen”, sagte Vorstandsmitglied Nico Schäfer, der für die Lizenzierungsunterlagen verantwortlich zeichnete.
„Der DFB hat uns einen bunten Strauß an Möglichkeiten gegeben, diese Auflagen bis zum 5. Juni zu erfüllen.” Unter anderem muss der Klub eine Liquiditätsreserve von 2,7 Millionen Euro nachweisen. Und der Aufsichtsrat-Vorsitzende Dietmar Bückemeyer sagte: „Schon im August soll der erste Spatenstich erfolgen.”
Statt eines Präsidiums hat der Verein jetzt wieder einen Vorstand. Stefan Meutsch wurde vom Aufsichtsrat als Vorstandsvorsitzender bestätigt und wird damit im Aufsichtsrat der Spielbetriebs-Gesellschaft sitzen. „Ich bin froh, dass wir trotz des derzeitigen Tiefs einen Wendepunkt erreicht haben”, sagte Meutsch. „Es ist die Stunde Null und eine hervorragende Basis für eine positive Zukunft.”
Meutsch hatte zuvor die Geschäftsbilanz bis Ende 2008 erläutert. „Das sieht nicht gut aus”, begann der Unternehmer. Fast 12 Millionen Euro Schulden habe RWE und einen Jahresfehlbetrag von 600 000 Euro. „Der Verein liegt seit Jahren auf der Intensivstation. Ein mittelständisches Unternehmen würde das keine 14 Tage überleben. Gott sei Dank ist es bei uns anders. Aber immer geht das nicht gut.”
Auch in diesem Jahr hat das Geld nicht gereicht. Für die 1. Mannschaft waren 1,7 Mio. Euro angedacht, gut zwei Millionen sind es geworden. Geplant hatte RWE mit einem Gesamtetat von 5,23 Mio, geworden sind's aber 6,783 Mio, wobei jedoch auch die Einnahmen um rund eine Millionen Euro gestiegen sind.
19:44
an all die Nörgler und Jammerer hier: Mal das Ganze von jenseits des Tellerrandes beobachten! Mal das Prozedere wirtschaftlich betrachten - was passiert bei einem neuen Stadion? richtööööch - es kommen mehr Zuschauer, die wiederum auch mal ne Bratwurst zum Bier haben wollen. =dauerhafte Mehreinnahmen, auch für die stiefmütterliche Stadt Essen.
Ganz abgesehen von einem enormen Imagegewinn, auch für die Stadt!
Jedes Bauerndorf hat ein moderneres, schöneres Stadion als die Reste des altehrwürdigen GMS.
Und das jetzt mal ganz abgesehen davon, dass die Stadt Essen als Betreiber alljährlich Unsummen in das marode u pumpen müsste! Die Lizenzauflagen verschärfen sich laufend. Und was soll eine Ruine für Einnahmen bringen?!
Ganz abgesehen davon glaube ich , dass sich über eine neue Stadionatmosphäre auch der sportliche Erfolg mittel-bis langfristig wieder langsam aber sicher einstellen wird!
Der Stadionneubau ist seit Jahren überfällig! Sympathie hin oder her!
Wer feuchte Augen wegen der Kosten bekommt, möge doch mal ne 10-Jahres-Rechnung aufstellen! Nach diesen 10 Jahren lohnt sich ein neues Stadion rein finanziell allemal!
22:20
rweürimmer hört sich verdammt guuuuut an....!!!!!!!
nur du hast es nicht verdient es für dich zu behaubten!!!....du jasager!!!!!
mehr nicht sonst erde ich hier noch gelöscht....
und der Strunz muss!!!!! wech....
Mit freundlichen Glückauf
20:49
erst mal an HolliH : am kritisieren ist kein deutsch . du bist deutschland und hattest in deutsch ne 5 . zu putsche du hast recht ganz einfach . weg damit , es gibt immer leute die etwas nicht mögen . mag jeder die merkel ? geht sie deswegn in rente oder sonst was ?NEIN . mann kann ja auch den sport ganz weg lassen , dann haben die kinder von morgen nichts mehr wo man hingehen kann und fressen nur chips und werden noch dicker , dann überholt uns sogar noch die usa. lasst doch bitte mal den strunz und den vorstand einfach mal ihre arbeit machen . Die , die hier gegen rwe sind wohin geht ihr denn samstags oder freitags ??? ich geh nach rwe und das ist auch gut so !!!!!vill. hat essen schulden aber wer hat die nicht . essen könnte wie düsseldorf aktien verkaufen z.b. von rwe , dann wäre essen auch schulden frei .. und was dann ?? was ändert sich denn dann ob schulden oder keine schulden wer hat die nicht ?deutschland hat auch schulden da meckert keiner wenn das konjuntur packet kommt oder ? das waren jetzt viele fragen auch einmal , ich weiß jetzt nicht ob ihr mit kommt aber.......
NUr DER RWE
22:57
#21 putsche es gibt da umfragen die deutlich machen das der mehrheit der bevölkerung mal freundlich gesagt der verein egal ist. im gegenteil die leute wollen damit NICHT identifiziert werden. deine zynischen anmerkungen zu sozialen verhaltensweisen passen, so seit ihr im umfeld der ruine. die bekannte essener sportpolitik wird den rest erledigen. das sicherheitsrisiko da oben muß endlich weg.
22:43
Putsche....du gehst auch nur raus bei Sonnenschein...du bist hier alle am kritisieren und bei deinen Kommentaren kommt nichts aber auch gar nichts vernüftiges zum Vorschein nur immer alles aus der Rosaroten Brille alles nur schön Reden...bleib weiter beim Sonnenschein und steck dir deine Bratwurst wer wiess wohin... denn über RWE ist noch Gewitter....dank Strunz denn der muss wech!!!
Mit freundlichen Glückauf
21:40
Lieber Pit,
versuche doch einmal Deine Gedanken klar zu ordnen und dann in einem Beitrag zu schreiben, was Du sagen möchtest. Denke zwar, dass dies Dir schwer fällt, aber ein Versuch wäre es ja wert.
Schön fände ich auch, wenn Du Dich in ganzen Sätzen ausdrücken könntest.
Kopf hoch, dass wird schon noch !!
Und ob Du weiter rumnölst, oder in der Eifel ein Hirsch röhrt - das Stadion wird vernünftigerweise gebaut, RWE wird auch wieder bessere Tage erleben und Du musst Dir dann wieder ein neues Objekt für Dein Rumgemeckere suchen !!
Die Mehrzahl der Essener Bürger, auch wenn diese nicht RWE-Fans sind, sowie eine überwältigende Mehrheit des Essener Rates (über alle Parteien hinweg) steht dem Neubau und der Neustrukturierung eines identitätsstiftenden Essener Vereins positiv gegenüber. Auch wenn Du scheinbar nicht verlieren kannst - Mehrheiten sind in de Demokratie anzuerkennen und lassen sich auch durch primitives nachtreten nicht mehr verändern. Also - denke über Sachen nach, die Du noch bewegen kannst - heute abend Dein Auto waschen, morgen Deiner Frau eine Freude machen, oder vielleicht übermorgen Deine Arbeitskollegen auf ein Eis einladen.
Glück auf !!
Glück auf !!
17:16
Wieder minus gemacht und so etwas überlebt noch.
16:03
Ja ja, Essener Steuerzahler. Aber das Geld in Gelsenkirchen ausgeben, nicht wahr?
15:43
Seid ihr alle so blöd oder tut ihr nur so?
Die Stadt finanziert sicher nicht den Verein, Spieler etc.! Die Stadt(GVE) übernimmt die Kölmel schulden. Sie schenkt Rot-Weiss das Geld aber nicht!!!! Die GVE ist jetzt Hauptgläubiger bei RWE, nicht mehr nicht weniger. Das ist ein nötiger Punkt um die Kölmel Sache endlich abzuschließen und der Verein Quasi wieder bei Null ist. Erkundigt euch also besser mal bevor ihr hier so ne ******** schreibt und mit dem rumgeheule anfangt. Sicher wird die Stadt auch in Zukunft ihre Anteile an Sponsoren abtreten...
Und das die Stadt, nachdem sie das GMS vollkommen runterkommen lassen hat, jetzt auch was beim Neubau dazu gibt ist doch vollkommen legitim.
@ pit
Die TUP bekommt JEDES (!) Jahr 42 Mio. EUR, heult da mal rum und meckert wegen euren Steuergeldern! Aber sicher nicht wenn die Stadt jetzt EINMAL, nicht einmal annähernd so viel zum Neubau dazu gibt !
15:17
Keine Bange, wir sind kein blaues Volk wir sind Essener Steuerzahler und möchten für diese Sache unsere Steuern nicht verplempern , es wird schon genug Schindluder mit unseren Steuern betrieben.