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Rot-Weiss: Keine Zeit zum Grübeln

07.11.2012 | 19:00 Uhr
Rot-Weiss: Keine Zeit zum Grübeln
Kerim Avci.Foto: Michael Gohl

Es bleibt überhaupt keine Zeit, um über das – aus Essener Sicht – entsetzliche 1:1 gegen den MSV Duisburg II zu grübeln. Der Liga-Alltag geht für die Rot-Weißen weiter mit dem Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei Borussia Mönchengladbach II (14 Uhr, Grenzlandstadion).

Es bleibt überhaupt keine Zeit, um über das – aus Essener Sicht – entsetzliche 1:1 gegen den MSV Duisburg II zu grübeln. Der Liga-Alltag geht für die Rot-Weißen weiter mit dem Auswärtsspiel am kommenden Sonntag bei Borussia Mönchengladbach II (14 Uhr, Grenzlandstadion). Und dort müssen die Fußballer von Trainer Waldemar Wrobel sich und den Fans beweisen, dass diese Vorstellung am vergangenen Samstag ein einmaliger Fehltritt gewesen ist.

Dass es eine sehr schwache Leistung war, darüber gibt es keine zwei Meinungen, wie es Wrobel formulieren würde. Man habe das analysiert und die Spieler seien dabei sehr selbstkritisch gewesen, schildert der Coach. „Solche Spiele hast du schon mal. Man darf auch mal eine so schwache Leistung abliefern. Das Recht hat die Mannschaft.“ Warum es aber zu diesem eklatanten Leistungsabfall gekommen ist, das vermag auch Wrobel nicht 100prozentig zu klären. Er beschreibt vielmehr die Defizite: „Manchmal fehlt uns noch die Cleverness oder die Robustheit. Wir waren in den Zweikämpfen nicht aggressiv genug und haben bei Ballbesitz zu lange in der Ordnung gestanden.“ Und wahrscheinlich fehlt RWE manchmal hier und da wohl auch ein bisschen Qualität, um solche holprige Partien für sich zu entscheiden. Spitzenreiter Viktoria Köln sei am vergangenen Wochenende auch nicht viel besser gewesen als Velbert, meint Wrobel. „Aber die Kölner haben diese Qualität, das Spiel auch mal über ein, zwei individuelle Aktionen zu entscheiden“. 2:0 hieß es am Ende für den Titelfavoriten.

Aber als Tabellenfünfter mit nur zwei Niederlagen in 14 Spielen haben auch die Rot-Weißen schon ein beachtliches Niveau bewiesen und sind nach wie vor absolut im Soll.

Gegen Gladbach ist auch Mittelfeldmann Kerim Avci wieder dabei, der mehr Schwung in die Kreativ-Abteilung bringen soll. „Er wird auch spielen“, da legt sich Trainer Wrobel bereits fest, was selten genug vorkommt, aber die Wichtigkeit dieses Spielers für das Team unterstreicht.

Ob es weitere personelle Änderungen geben wird, ist offen. „Wir haben als Mannschaft versagt“, erklärt der Trainer, der keinen einzelnen Spieler als Opfer hinstellen möchte, indem er ihn auf die Bank setzt. Schließlich hätten genau die Jungs, die gegen Duisburg versagt haben, eine Woche zuvor in Köln sehr gut gespielt. Gleichwohl sind neben der Einwechslung von Avci weitere Veränderungen denkbar. Möglich, dass Benedikt Koep, vor seiner Gelb-Sperre Angreifer Nummer eins, wieder in die Startelf rückt. Auch, dass die Innenverteidigung wieder geändert wird wie gegen den MSV, als Michael Laletin mit dem Einsatz gegen seine ehemaligen Teamkollegen belohnt wurde und Maik Rodenberg dafür pausieren musste. Entscheidend war das aber sicher nicht für die schwache Gesamtleistung der Rot-Weißen. Und wie sagte Waldemar Wrobel noch so treffend: „Mit der Innenverteidigung haben wir die wenigstens Probleme.“

Rolf Hantel


Kommentare
09.11.2012
08:27
Rot-Weiss: Keine Zeit zum Grübeln
von DaDU | #1

Na, dann haut mal rein Jungs! (und das gleich auch beim nächsten mal Zuhause!!!!).

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