Rolling Bears gewinnen „Krimi“ in Bonn

Auf dem Foto: Mimoun Quali am Ball.
Auf dem Foto: Mimoun Quali am Ball.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Essener bestehen knapp im ersten von vier Endspielen gegen den Tabellendritten in Bonn und bewahren sich ihre Chancen auf den Klassenerhalt.

In der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga gewannen die Hot Rolling Bears Essen das erste von vier „Endspielen“ knapp beim Tabellendritten ASV Bonn mit 72:71 (14:17, 19:18, 18:18, 21:18). Durch diesen Sieg bewahren sich die Bären noch alle Chancen auf den Klassenerhalt.

Das erste Viertel entschied Bonn für sich. Im Anschluss brachten die stark spielenden Gastgeber die Bears immer wieder in Bedrängnis, doch mit der Einwechslung von Hannfrieder Briel drehten die Essener die Partie. Bis zur Halbzeitpause schafften die „Bären“ sogar eine 33:32-Führung, doch kurz vor der Sirene erzielte Topscorer Thomas Becker die erneute Führung für die Gastgeber.

Zu Beginn des dritten Viertels glichen die Bears sofort aus. Danach ging es hin und her: Bonn legte vor, Essen zog nach. Im letzten Viertel wurde es spannend. 18 Sekunden vor Schluss erzielte Marcel Baumann die 72:70-Führung für die Bears, ehe es knapp drei Sekunden vor dem Ende noch zwei Freiwürfe für Bonn gab. Doch Maike Norgall traf nur ein Mal und somit durften die mitgereisten Fans aus Essen jubeln.

Auch Bears-Trainer Mimoun Quali freute sich über den Sieg: „Ich habe ja gesagt, wir werden kämpfen bis zum Umfallen. Das hat mein Team gemacht, und wir sind belohnt worden. Jetzt müssen wir am kommenden Samstag bei den Paderborner Panthern genauso auftreten. Wieder ein schweres Spiel, denn die Panther brauchen, genau wie wir, jeden Punkt zum Klassenerhalt.“