Rockets zünden Turbo im Pokal

Langenfeld Devils III -
SHC Wohnbau Rockets 3:23

Die Drittel: 0:5, 1:10, 2:8.

SHC-Tore: L. Wegener, Vogel, Pietsch (je 5), Pakmor (4), Dreyer, Klein, Nieberle, Weiß.

Die Erstliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben sich mit einem lockerleichten 23:3-Erfolg im Achtelfinale des nationalen Pokalwettbewerbs bei den Langenfeld Devils III warm geschossen für das nun anstehende Bundesliga-Heimspiel gegen die Berliner Buffalos (Samstag, 19 Uhr, Raumerstraße).

Gegen den hoffnungslos unterlegenen Landesligisten aus Langenfeld fiel es nicht weiter ins Gewicht, dass die Essener in Danny Albrecht, Benni Hüsken, Dominik Luft und Jan Barta gleich vier tragende Säulen ersetzen mussten. Auch so war die Partie schon nach dem ersten Drittel (5:0) ganz klar entschieden.

Ob das auch so gegen Berlin funktioniert, muss sich erst noch zeigen. Zwar stehen die Buffalos zurzeit noch ohne jeden Punktgewinn auf dem letzten Platz in der Tabelle, doch zuletzt haben sie sich achtbar geschlagen und beispielsweise dem Spitzenreiter Augsburg beim 5:7 einen harten Kampf geliefert. „Wegen solcher Personalsituationen haben wir in dieser Saison auf einen breiten Kader gesetzt. Das wird sich nun hoffentlich auszahlen“, sagt der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher. Allerdings fällt in Pierre Klein noch ein fünfter Leistungsträger aus. Dennoch wollen die Raketen ihre bisher fast makellose Bilanz noch weiter aufpolieren. Mit acht Siegen aus den ersten neun Saisonspielen liegen die Essener momentan auf Rang zwei. Mit 103 Treffern – fast 11,5 pro Partie – stellen sie den mit Abstand gefährlichsten Angriff. Berlin hat mit 94 Gegentreffern aus acht Begegnungen die schwächste Verteidigung.

Gute Ausgangssituation

„Natürlich spricht die Statistik für uns, und auch das Hinspiel haben wir deutlich mit 17:6 gewonnen, aber wir sollten es tunlichst vermeiden, die Berliner zu unterschätzen“, fordert Thomas Böttcher. Schließlich soll die zurzeit so gute Ausgangssituation, die sich die Rockets im ersten Saisondrittel erarbeitet haben, nicht leichtfertig aufs Spiel gesetzt werden. „Wenn es uns gelingt, die Ausfälle zu kompensieren, bin ich von unserem Sieg überzeugt“, meint Thomas Böttcher. Ein weiterer Erfolg der Raketen käme auch trotz der fehlenden Spieler kein bisschen überraschend.