Rockets wollen ihren Traumstart in Berlin fortsetzen

Mit zwei Siegen aus den ersten beiden Partien und einem Torverhältnis von 27:9 haben die Bundesliga-Hockeyskater der SHC Rockets einen Traumstart in die neue Saison hingelegt und sich direkt auf Platz zwei in der Tabelle katapultiert. „Die Stimmung ist natürlich super, aber wir sehen keinen Grund dafür, nach nur zwei Spielen bereits abzuheben“, meint Vorsitzender Thomas Böttcher. Und eine gewisse Bodenhaftung ist auch durchaus angebracht, wenn die Essener im Auswärtsvergleich bei den Berliner Buffalos an diesem Samstag (18.30 Uhr) zum dritten Erfolg in Serie rollen wollen.

Als Meister der 2. Bundesliga Nord sind die Berliner zu dieser Spielzeit in die höchste nationale Klasse zurückgekehrt, in der sie zuvor zuletzt im Jahr 2011 mitmischten. Auf Rang sieben der Nordstaffel der Beletage landeten sie damals, was im Normalfall auch zum sicheren Klassenerhalt gereicht hätte. Doch weil es eine Ligenreform gab und die beiden Divisionen der 1. Liga zu einer bundesweiten verschmolzen, ging es für die Buffalos in das Unterhaus.

Nun sind die Berliner wieder da, und Thomas Böttcher hält den Widersacher für einen ernstzunehmenden Rivalen. „Spielerisch können die Buffalos auf jeden Fall mithalten, allerdings kommt vieles bei ihnen dem Anschein nach auf die jeweilige Besetzung an“, so Böttcher, der sich auch nicht davon irritieren lässt, dass die Berliner zum Auftakt beim TV Augsburg eine 4:11-Niederlage kassierten.

Der SHC muss in der Hauptstadt zwar auf Michel Ackers, Damian Schneider und Benni Hüsken verzichten, doch anders als in den Vorjahren ist den Raketen vor Ausfällen in den eigenen Reihen diesmal nicht bange. „Wir haben unseren Kader extra etwas breiter aufgestellt, damit wir es besser kompensieren können, wenn der ein oder andere Leistungsträger fehlt“, unterstreicht Böttcher.