Rockets stehen nun vor einer echten Standortbestimmung

Die Wohnbau Rockets werden an diesem Wochenende gleich doppelt gefordert.
Die Wohnbau Rockets werden an diesem Wochenende gleich doppelt gefordert.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Nach dem Traumstart ein Doppelspieltag gegen Köln und bei Patriots.

Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien und einem Torverhältnis von 44:15 haben die Bundesliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets einen Traumstart in die neue Saison hingelegt. Eine Fortsetzung der bisherigen Gala-Auftritte wäre ein Fingerzeig, dass auch in diesem Jahr mit dem SHC zu rechnen ist. Doch die Aufgaben am nun anstehenden Doppelspieltag haben es in sich: zunächst empfangen die Essener den amtierenden deutschen Meister HC Köln-West (Samstag, 19 Uhr, Raumerstraße), und am Sonntag (17 Uhr) treten sie bei den IVA Rhein-Main Patriots an. Genau dort haben die Raketen bisher noch keinen einzigen Liga-Vergleich gewonnen.

„Wir haben in den ersten Begegnungen wirklich gute Leistungen gezeigt, allerdings dokumentiert die Tabelle, dass unsere bisherigen Gegner wohl nicht gerade zu den Spitzenmannschaften zählen. Daher stehen wir jetzt vor einer echten Standortbestimmung“, meint der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher.

Gegen Köln-West sind die Rockets laut Böttcher „eigentlich immer in der Außenseiterrolle“. Denn die Rheinländer zählen schon seit Jahren zum Besten, was die nationale Skaterhockey-Szene zu bieten hat.

Zwar haben die Rheinos, wie sich die Kölner im Beinamen nennen, in der bisherigen Saison von drei Partien bereits zwei verloren, doch weil sie die knappen Niederlagen gegen die anderen Top-Teams aus Iserlohn und Augsburg kassierten, will Böttcher die Ergebnisse nicht überbewerten. Schließlich hätten die Kölner auch diesmal „eine wahnsinnig starke Mannschaft mit außergewöhnlichen Spielern“.

Nicht ganz auf diesem Niveau anzusiedeln sind unterdessen die IVA Rhein-Main Patriots. Drei Spiele, drei Niederlagen, und nur ein einziger Punkt steht bisher in der Statistik des Klubs aus Assenheim. „Das alles zählt aber nicht, wenn man bedenkt, dass wir bei den Patriots noch nie gewonnen haben“, sagt Thomas Böttcher. Vor allem die große Spielfläche habe den Essenern in der Vergangenheit oft Probleme bereitet.

Doch trotz der erwartet schweren Aufgaben ist den Raketen keineswegs bange. „Wir haben einen breit aufgestellten Kader, und nur Damian Schneider sowie Andi Pfaff fallen aus“, berichtet Böttcher.