Rockets setzen sich an die Spitze

SHC Wohnbau Rockets -
Samurai Iserlohn 9:8

Drittel: 4:1,4:4,1:3.
Tore: 1:0 Albrecht (4./ÜZ), 1:1 Poerschke (6./ÜZ), 2:1 Nieberle (12.), 3:1 Dreyer (15./ÜZ), 4:1 L. Wegener (20.), 4:2 Poerschke (21.), 4:3 Linke (26./ÜZ), 5:3 L. Wegener (28.), 5:4 Poerschke (31.), 6:4 Albrecht (37./ÜZ), 7:4 Pietsch (38./ÜZ), 8:4 Schneider (39.), 8:5 Wichern (39./ÜZ), 8:6 Linke (46.), 8:7 Peters (46.), 8:8 Peters (47.), 9:8 Luft (58.).
Strafminuten: Rockets: 16 + 10 (Klein). Samurai: 20.

Die Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben sich durch den 9:8-Erfolg im Spitzenspiel gegen die Samurai Iserlohn vorübergehen an die Spitze der Ersten Bundesliga katapultiert. Jetzt freuen sich die Essener auf den europäischen „Pokal der Pokalsieger“, den sie am kommenden Wochenende mit neun Teams aus vier Nationen ausrichten. „Wir wissen, dass das Tabellenbild eine Momentaufnahme ist, und werden die Situation daher nicht überbewerten. Aber natürlich ist es schön, auf Platz eins zu stehen“, so SHC-Boss Thomas Böttcher nach dem heiß umkämpfte Top-Duell mit den Iserlohnern, die ihren Anspruch auf einen der vorderen Ränge mit einer „absoluten Spitzenleistung“ (Böttcher) untermauerten.

Als Zweiter des Europapokals der Landesmeister waren die Samurai nach Essen gereist – doch zunächst dominierten die Raketen die Partie. Danny Albrecht (4.), Christian Nieberle (12.), Stefan Dreyer (15.) und Lars Wegener (20.) sorgten für eine 4:1-Führung nach dem ersten Drittel, doch die Iserlohner ließen sich nicht wirklich abschütteln.

Bis auf 4:5 (31.) verkürzten die Gäste Mitte des zweiten Abschnitts, ehe die Raketen noch einmal anzogen und mit drei Treffern binnen drei Minuten (37.-39.) auf 8:5 erhöhten. Doch auch damit war noch keine Entscheidung gefallen: Iserlohn kam ein zweites Mal zurück und glich in der 47. Minute mit dem 8:8 tatsächlich aus.

„Die Samurai waren im letzten Drittel einen Tick besser als wir, und nach dem 8:8 hätte die Partie auch kippen können. Da hatten wir in einigen Situationen etwas Glück“, befand Thomas Böttcher. Und so durften die Essener doch feiern, auch dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung: Jan-Niklas Pietsch erzielte in der 58. Minute den Siegtreffer.

Playoffs nur noch Formsache

Spätestens durch den zehnten Sieg im zwölften Saisonspiel dürften sich die Raketen schon jetzt ganz sicher für die Playoffs um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Und auch ihrem erklärten Ziel, einen der ersten vier Plätze nach der regulären Meisterrunde inne zu haben, kommen die Essener immer näher.