Rockets fahren nächsten Kantersieg ein

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Berlin Buffalos -
SHC Wohnbau Rockets 6:17

Drittel: 1:5, 1:5, 4:7.
Tore: 0:1 Dreyer (7.), 0:2 Albrecht (8.), 0:3 Dreyer (9.), 1:3 (16.), 1:4 Klein(17.), 1:5 D. Breves (18.), 1:6, 1:7, Dreyer (26., 26), 2:7 (33.), 2:8 Albrecht (37.), 2:9 Vogel (38.), 2:10 Nieberle (40.), 3:10 (42.), 4:11 F. Breves (43.), 4:12 D. Breves (44.), 5:12 (45.), 6:12 (47.), 6:13 Vogel (49.), 6:14 D. Breves (49.), 6:15 D. Abrecht (50.), 6:16, Luft (54.), 8:17 Klein (60.).

Strafminuten: Berlin:2. – Essen:6.

Die Erstliga-Hockeyskater der SHC Wohnbau Rockets haben ihrem perfekten Saisonstart den nächsten Galaauftritt folgen lassen. Bei den Berliner Buffalos setzten sich die Essener mit 17:6 durch und feierten damit im dritten Spiel den dritten Kantersieg.

Die geballte Durchschlagskraft in der Offensive war im vergangenen Jahr der Schlüssel zum Gewinn der Vorrundenmeisterschaft für den SHC, und genau diese Eigenschaft zeichnet ihn auch bislang aus. Fast 15 erzielte Treffer im Schnitt sind ein beeindruckendes Zeugnis.

So entschieden die Raketen auch die Begegnung mit den Berlinern dank eines Angriffswirbels, in dem die Buffalos unter gingen, bereits in den ersten beiden Dritteln. Mit 10:2 lagen die Gäste vor dem Schlussdurchgang vorn, die Frage nach Sieg und Niederlage war längst beantwortet – obwohl beim SHC in Damian Scheider, Michel Ackers, Benni Hüsken, Jan Barta und Andi Pfaff gleich fünf stützende Säulen fehlen.

„Die ersten beiden Drittel waren grandios“, befand der Rockets-Vorsitzende Thomas Böttcher, bei dem die Leistung seiner Mannschaft für spürbar gute Laune sorgte. Kein Wunder, schließlich gehören die Essener in dieser Verfassung zur nationalen Spitze. Etwas defensiver lässt es indes Böttcher angehen: „Wir haben einen famosen Saisonstart hingelegt, aber man darf nicht übersehen, dass zwei der drei Gegner, gegen die wir gespielt haben, zurzeit ganz unten in der Tabelle stehen. Daher tun wir gut daran, auf dem Boden zu bleiben und den Fokus auf die kommenden Aufgaben zu legen.“

Was die bisherigen Ergebnisse wert sind, dürfte spätestens nach dem nächsten Spiel feststehen. Am 11. April (19 Uhr) empfangen die Rockets den amtierenden deutschen Meister aus Köln. Wenn die Essener Offensive auch dann glänzt, könnte es selbst für die hoch gehandelten Kölner ungemütlich werden.