Revier-Derby gegen Duisburg
16.02.2010 | 20:05 Uhr 2010-02-16T20:05:00+0100
Essen.Es taut. Und damit steigen die Chancen, dass das Ruhrderby in der Frauenfußball-Bundesliga zwischen der SG Schönebeck und dem FCR Duisburg wie geplant am Samstag (14 Uhr, Am Hallo) stattfinden kann. „Wenn sich die Wettervorhersage nicht ändert, dann werden wir spielen“, meint SGS-Manager Willi Wißing.
Ungelegen käme ihm die Absage diesmal aber wohl nicht. Am Samstag müsste die SGS ohne die Kanadierinnen Zugänge Brittany Timko und Emily Zurrer antreten. Beide weilen mit der Nationalmannschaft auf Zypern zu Länderspiele gegen Polen, England und die USA. „Der Termin war bekannt. Aber es ist der einzige, der mit unserem Spielplan kollidiert“, sagt SGS-Sportkoordinator Detlef Loeschin.
Essens Trainer Ralf Agolli nimmt es locker: „Gegen Duisburg fällt ihr Ausfall nicht so schwer ins Gewicht. Da haben wir ohnehin keine großen Chancen.“ Allerdings verspricht er, dass sein Team „heiß“ sein wird, vielleicht doch zu überraschen. Wie man gegen den FCR gewinnt, weiß die Mannschaft: Zwei der letzten fünf Duelle gewann die SGS.
„Der Rasen wird tief sein“, vermutet Agolli. „Wir müssen Fußball arbeiten, statt zu spielen.“ Zudem muss es gelingen, die Kreise der Duisburger Ausnahme-Stürmerin Inka Grings einzugrenzen. „Wir werden Inka bei jeder Ballberührung doppeln.“ Wenn Grings den Ball erst hat, könnte es bereits zu spät sein. Viele Chancen braucht die mit 20 Saisontreffern beste Torjägerin der Liga nicht. So werden die Essenerinnen versuchen, bereits im Mittelfeld das Zuspiel zu verhindern. Gut möglich, dass für diese Aufgabe zweikampfstarke Laura Hoffmann in die Startelf rückt.
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