Randnotizen
01.04.2011 | 18:13 Uhr 2011-04-01T18:13:00+0200
Die ETB Wohnbau Baskets können Historisches erreichen an diesem Sonntag (17 Uhr): Noch nie gewannen die Essener seit ihrer Zweitliga-Zugehörigkeit ein Spiel gegen den USC Heidelberg und noch nie vier Spiele in Folge in der Pro A. Beides könnte gelingen: Nach den Erfolgen gegen Cuxhaven, Paderborn und Freiburg reisen die Essener an diesem Sonntag – nach Heidelberg.
„Randnotizen“, findet ETB-Trainer Igor Krizanovic lapidar. Irgendwie war damit zu rechnen. „Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche, und das ist einzig und allein das Spiel, und dass wir es gewinnen wollen.“ Denn Historie hin oder her: Ein Erfolg beim USC wäre ein Meilenstein im Abstiegskampf. „Und nur um den geht es“, findet Krizanovic natürlich nicht ganz zu Unrecht.
In Heidelberg treffen sich Tabellennachbarn – auch so eine „Randnotiz“, die der ETB-Trainer nicht zu hoch hängen will. Schließlich habe sich der Gegner in den vergangenen Wochen unter Wert verkauft, weise er eine Qualität auf, „auf die man sich erst einmal einstellen muss“. Aber der Kroate hat einen Plan. Natürlich hat er das. Einen Plan, der sich nicht wesentlich von den Plänen unterscheidet, mit dem der ETB zuletzt so erfolgreich war. Zum einen, weil dem eben so war. Und zum anderen, „weil sich auch die Anforderungsprofile des USC, von Cuxhaven, Paderborn und Freiburg ähneln“. Teams, die starke Individualisten auf dem Parkett stehen haben. „Heidelberg trifft von außen in der Regel sehr gut, zieht das Spiel entsprechend in die Breite.“ Das schwarz-weiße Konzept bleibt also weiterhin das folgende: „Wir dürfen uns nicht das gegnerische Tempo aufzwingen lassen, das wäre zu hoch.“ Und: „Wir müssen sehen, dass wir in das Spiel „fünf gegen fünf“ kommen. Dann haben wir die Vorteile auf unsrer Seite.“
Igor Krizanovic stehen – wahrscheinlich – alle Spieler zur Verfügung, ein Fragezeichen steht nur hinter dem Einsatz von Thomas Schoeps, der unter der Woche mit einer hartnäckigen Grippe im Bett lag. „Da könnte es knapp werden, ich hoffe die Zeit reicht“, so der Coach. „Thomas war zuletzt sehr gut drauf und könnte uns helfen.“
Um Historisches zu schaffen. Oder einfach bei einem Meilenstein im Kampf um den Klassenerhalt.
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