Premiere für Humann
12.02.2010 | 21:33 Uhr 2010-02-12T21:33:00+0100
Essen.Wenn die Volleyballer des VV Humann an diesem Samstag (19.30 Uhr) den USC Braunschweig zum Verfolger-Duell in der 2. Bundesliga empfangen, ist das alles andere als ein gewöhnliches Heimspiel für den VVH.
Denn weil die Wolfskuhle, die reguläre Heimspielstätte der Essener wegen eines Schadens in einem der Dachträger bis auf weiteres gesperrt wurde (wir berichteten), müssen die Humänner ihren Mikrokosmos in Steele verlassen und die noch ausstehenden Heimspiele in der Sporthalle am Hallo austragen.
„Das stellt den gesamten Verein natürlich vor logistische Aufgaben und Schwierigkeiten“, sagt VVH-Trainer Kai Annacker über den unfreiwilligen Umzug der Humänner. Die Werbebanden und die Netzanlage mussten zur neuen Heimat transportiert werden, es galt, das Catering neu zu organisieren und sich mit den Gegebenheiten vor Ort vertraut zu machen. Darüber hinaus versuchen die Volleyballer, nicht nur ihre Stammzuschauer aus der Wolfskuhle mit ans Hallo zu bringen, sondern auch noch neues Publikum zu generieren. Schließlich fasst die neue Spielstätte insgesamt gut 3000 Zuschauer, und die Humänner würden dort natürlich liebend gerne vor mehr als den üblichen 300 Besuchern spielen.
Sportlich hat das Duell zwischen dem VVH und Braunschweig ohnehin eine große Kulisse verdient. Geht es doch bei diesem Vergleich zwischen dem Tabellendritten und –vierten darum, wer sich als erster Verfolger des Spitzenduos aus Giesen/Hildesheim und Leverkusen positioniert.
Verzichten müssen die Essener in dieser wichtigen Begegnung auf die verletzten Jochen Kohaus, Stefan Windscheif und Basti Lemke. Und nicht nur deshalb ist die Unterstützung für den VV Humann von den Rängen diesmal besonders wird. Auch, oder gerade in der neuen Umgebung.
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