Phönix ist der Verlierer des Spieltags

Adler Union Frintrop – SC Frintrop 5:1 (4:1). Das Frintroper Derby wurde zu einer klaren Sache: Abstiegskandidat Adler Union hatte mit dem wehrlosen SC keine Mühe – trotz der missratenen Anfangsphase. „Da waren wir wie gelähmt. Ich habe schon schwarz gesehen“, sagte Adler Unions Trainer Michael Wollert.

Doch dank der individuellen Klasse von Mahmoud Ibrahim und Som Essomé sorgten die Gastgeber schnell für klare Verhältnisse. Während Essomé mit seiner Schnelligkeit nicht zu halten war, traf Ibrahim vier Mal. „Da muss man auch ehrlich sein: Ohne Som und Mahmoud wäre das enger geworden. Man hat ja gesehen, wie viele Torchancen wir wieder zugelassen haben“, so Wollert. SC-Trainer Sascha Fischer war dagegen bedient: „Wir müssen jetzt damit klar kommen, dass man uns vorwirft, Nachbarschaftshilfe geleistet zu haben. Wir haben uns in der ersten Halbzeit gar nicht gewehrt. Dafür habe ich mich geschämt.“

Allein: Trotz des Sieges steht Adler Union weiterhin auf einem Abstiegsplatz und muss am letzten Spieltag gegen Dostlukspor gewinnen und auf einen Ausrutscher von Phönix oder Werden hoffen.

Tore: 0:1 Seemann (11.), 1:1 Ibrahim (16.), 2:1 Essomé (20.), 3:1, 4:1, 5:1 Ibrahim (25., 31., 65.), 5:2 Kewe (74.).

SC Werden-Heidhausen – VfB Frohnhausen 7:5 (4:3). Mit zwei Alt-Herren-Spielern in der Startelf und Trainer Issam Said im Tor verlor der Tabellenzweite beim Abstiegskandidaten. „Die Rote Karte war der Knackpunkt“, sagte Said. Werden kann durch den Sieg weiterhin aus eigener Kraft die Klasse halten. „Ich habe immer gesagt, dass sich der Abstieg am letzten Spieltag entscheidet“, so Trainer Danny Konietzko.

Tore: 0:1 Lihs (3.), 0:2 Bumbullies (12.), 1:2 Petzke (15.), 1:3 Bumbullies (21.), 2:3 Petzke (22.), 3:3 Müller (35., FE), 4:3 F.Kammann (44.), 5:3 Hougardy (47.), 6:3 Petzke (53.), 6:4 Bumbullies (58.), 7:4 Bönte (78.), 7:5 Lihs (85.). Bes. Vork: Rote Karte Reddig (Frohnhausen, 35., Notbremse).

SC Phönix – Katernberg 19 1:2 (0:2). Nach dem Sieg im Abstiegsduell hat „19“ drei Punkte Vorsprung auf Adler Union, hinzu kommt ein um 25 Tore besseres Torverhältnis. „Wir feiern aber erst, wenn es tatsächlich perfekt ist“, warnte Trainer Predrag Crnogaj. Dessen Team zeigte sich im Abstiegsduell untypisch effizient. „,19’ hatte genau zwei Chancen, ansonsten war es ein Spiel auf ein Tor“, ärgerte sich Phönix-Coach Arndt Krosch. Der ist mit seinem Team der Verlierer des Spieltags und liegt nur einen Punkt vor der Abstiegszone.

Tore: 0:1, 0:2 Schümberg (3., 25.), 1:2 Serin (55.). Bes. Vork.: Rote Karte Portz (Phönix, 85., Tätlichkeit), Gelb-Rote Karte Kintscher (Phönix, 88., Foulspiel/Reklamieren).