Philipp Pöter verlängert auf der Margarethenhöhe
30.01.2012 | 19:51 Uhr 2012-01-30T19:51:00+0100
Philipp Pöter, Rückraumspieler des Handball-Zweitligisten Tusem, wird auch in den kommenden beiden Jahren das Trikot der Essener mit der Nummer 9 tragen. Darauf einigten sich der 25-Jährige und die Vereinsführung.
„Es ist fantastisch, wie viel sich hier in den vergangenen Jahren bewegt hat. Wir haben eine extrem junge Truppe zusammen, die sehr gut harmoniert. Jeder steht für jeden ein und jeder gönnt jedem den Erfolg. Das ist ein großer Teil, der den momentanen Erfolg ausmacht“, begründet Pöter, der in den kommenden zwei Jahren mit dem Tusem den Sprung in die erste Liga schaffen will, die Vertragsverlängerung. Der Rückraumspieler, der zu einem Führungsspieler gereift ist, hat großen Anteil daran, dass der Tusem auf dem dritten Tabellenplatz überwinterte. Das zeigte sich, als Pavel Prokopec, der erfahrenste Essener, wegen einer Verletzung längere Zeit zuschauen musste. Philipp Pöter übernahm viel Verantwortung im Angriff und fügte sich zudem nahtlos in den Innenblock der zweitbesten Abwehr der Liga (445 Gegentore) ein.
Mit der Vertragsverlängerung von Phillip Pöter, der bereits in der Jugend für den Tusem auflief, ehe er für sechs Jahre zur HSG Düsseldorf wechselte, mit der er 2009 wieder in die erste Liga aufstieg, setzt man bei den Essenern auf Kontinuität. „Ich fühle mich sehr wohl in Essen, mittlerweile ist die Stadt zu meiner Heimat geworden“, so Pöter, der besonders von der Heimspiel-Atmosphäre im Sportpark Am Hallo begeistert ist. „Es macht einfach Spaß, in dieser tollen Halle und den super Fans, die so eine großartige Stimmung erzeugen.“
Diese werden Philipp Pöter, der gelernte Sport- und Fitnesskaufmann, und seine Teamkollegen allerdings erst am 19. Februar wieder genießen können. Zuvor müssen sie in Schwerin (4. Februar) die Hinrunde beenden und in Leipzig (12. Februar) die Rückrunde einläuten.
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Gute Nachricht für alle Tusem-Freunde. Phillip Pöter ist beim Tusem kämpferisches Vorbild und einer der Leistungsträger. Wäre schön, wenn der Trainer und die anderen Stammspieler ebenfalls ihre Verträge bald verlängern würden.
Tusem forever.