„Penny ihm sein Knie“ als Symbol für die RWE-DNA

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Schon Henry Valentino sang in den Siebzigern: „Ich hab’ dein Knie gesehn“, das ist an der Hafenstraße nun ebenfalls möglich. Zwar nicht das besungene, sondern das von Franz „Penny“ Islacker als Bronzeplastik des Bildhauers Thorsten Steegmann, gesponsert vom Penny Markt. Nun hängt es am Spieleraufgang – und es soll ein Sinnbild sein für die besonderen rot-weissen Nehmerqualitäten. Denn trotz schwerer Knie-Verletzung bewies er im Finale 1955 echte Steherqualitäten, als er sich nach seinem Siegtreffer im Finale gegen den 1. FC Kaiserslautern nur noch humpelnd zur Mittellinie schleppen konnte.

Drei Tore gelangen ihm an diesem historischen Tag, nach einem Zweikampf mit Horst Eckel war er so schwer am Knie verletzt, dass er mehrfach vom Platz getragen werden musste. „Für den Verein Rot-Weiss Essen ist das natürlich eine prägende Geschichte, schließlich verdanken wir Pennys Willen den größten Titel der Vereinsgeschichte. Diese Eigenschaft hat sich in der Folgezeit absolut in der rot-weissen DNA festgesetzt: „RWE ist unkaputtbar“, so Michael Welling bei der feierlichen Enthüllung.