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Basketball 2. Liga (Pro A)

Pause hat Baskets gut getan

04.01.2013 | 20:29 Uhr
Pause hat Baskets gut getan
Foto: Michael Gohl

Die ETB Baskets beenden an diesem Sonntag ihre kurze Weihnachtspause. Gast am Hallo ist MLP Academis Heidelberg.

Die Weihnachtspause kam vielleicht etwas zur Unzeit: Mit einem emotionalen Derbysieg gegen Düsseldorf „musste“ sich Basketball-Zweitligist (Pro A) ETB in die Feiertage verabschieden, „wir würden gerne weiter spielen“, gab Trainer Igor Krizanovic damals gerne zu.

Immerhin: Die Weihnachtspause war kurz. An diesem Sonntag geht es für die Wohnbau Baskets weiter im Programm, die Essener treffen am ersten Rückrundenspieltag in der heimischem Sporthalle am Hallo auf die MLP Academics Heidelberg (16 Uhr). „Die Stimmung ist nach wie vor gut“, berichtet Coach Krizanovic. „Und wir hatten ein paar Wehwehchen, so dass man auch einfach sagen muss, dass uns die Unterbrechung sicher gut getan hat.“ Eine Woche hatten die Schwarz-Weißen den Ball ruhen lassen, seit dem 30. Dezember ist die Mannschaft wieder zusammen.

Ein bisschen Schwung aus dem Sieg gegen die Landeshauptstädter hoffen er und sein Team konserviert zu haben. Der Sieg über Düsseldorf war ein versöhnlicher Abschluss einer sehr durchwachsenen Hinrunde, die mit dem knappen Auftakterfolg in Heidelberg so hoffnungsvoll begonnen hatte. Als Playoff-Kandidat gestartet, geht die Blickrichtung aber noch immer zunächst nach unten. Der ausgeglichenen Liga sei Dank sind die Schwarz-Weißen aber weiter genauso tief verstrickt ins Geschäft um den so begehrten Platz acht. Zwei Siege hat das vor dem Rückrundenstart auf Tabellenplatz elf geführte Team aufzuholen. Die Zeit rund um den Jahreswechsel habe seine Mannschaft hervorragend genutzt, findet Krizanovic. Zeit, um den – hoffentlich – letzten Feinschliff zu verpassen. „Man kann nicht alles binnen weniger Tage abstellen, aber diese Tage haben uns weiter gebracht.“

Heidelberg wird eine erste Leistungsüberprüfung. Auch für die Akademiker gilt: Man hätte wohl lieber einfach weitergespielt – es lief gerade so gut. Nach drei Pleiten feierten die Akademiker gegen Kirchheim und Jena klare Erfolge, es seien vor allem hinsichtlich des Teamplays mit die besten Saisonleistungen gewesen, heißt es in der Uni-Stadt. Da mag wohl ein Knoten geplatzt sein.

In Essen hat man das sehr wohl registriert, „das hat Eindruck gemacht“, so Krizanovic ehrlich. Gleichwohl rechnet sich der Kroate Siegchancen aus. Er sieht „gewisse Vorteile“ bei seiner Mannschaft und will seinen Jungs einimpfen, beharrlich zu bleiben, konstant an dem zu arbeiten, was man sich für das Spiel vorgenommen habe. „Dann können wir gegen diesen Gegner, der ein enormes Potenzial besitzt, bestehen.“ Die Voraussetzungen für den ETB sind gut: Dem Coach steht ein komplett gesunder Kader zur Verfügung.

Achim Faust


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