Pasanen optimistisch
02.01.2008 | 00:09 Uhr 2008-01-02T00:09:59+0100Moskitos-Trainer ist mit Platz sechs zur Jahreswende zufrieden.13 Punkte Vorsprung auf Platz neun. Ravensburg holt Torwart Endras
EISHOCKEY 2. BUNDESLIGA Der ESC Moskitos beginnt das Jahr 2008 mit guten Aussichten, den angestrebten Playoff-Platz zu erreichen. In der 2. Eishockey-Bundesliga stehen die Stechmücken nur zwei Punkte hinter Platz vier. Unterdessen verpflichtete der EV Ravensburg Torhüter Dennis Endras vom EV Landsberg.
ESC-Trainer Jari Pasanen blickt auf die Tabelle. "13 Punkte Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz", stellt er fest. "Damit lässt sich gut ins neue Jahr starten." Doch auch Rang acht möchte Pasanen mit seinem Team verhindern: "Wer will schon gegen Kassel in die Endrunde starten?"
Die Kassel Huskies geben in der Liga derzeit den Takt vor. Läuft es bei den Nordhessen mal nicht so gut - wovon man kaum reden kann, denn noch immer sind die Huskies in der eigenen Halle ohne Niederlage - verkürzen die Verfolger den Abstand auf den Spitzenplatz. Doch Kassel trumpft wieder groß auf. Mit einem Zwölf-Punkte-Polster geht der Vizemeister der vergangenen Saison in das neue Jahr.
Zwei Aufsteiger mischen im Kampf um die Endrunde mit. Als potenzielle Absteiger werden Riessersee und Heilbronn nicht gehandelt, sondern sind heiße Playoff-Kandidaten. Beide Teams stehen in der Tabelle direkt vor den sechstplazierten Moskitos.
Und auch Ravensburg hat die Endrunde noch nicht abgeschrieben und verpflichtete gestern Torhüter Dennis Endras aus Landsberg. Damit zählt Essens Coach Jari Pasanen Ravensburg schon jetzt zu den Spitzenteams der nächsten Saison: "Finanzielle Probleme kennen die nicht. Die Region lebt für diesen Sport."
Der Blick auf die Zuschauerstatistik unterstützt Pasanens Aussage. Der Aufsteiger führt diese Tabelle an, lockt fast doppelt so viel Menschen in die Eishalle als die Moskitos zum Westbahnhof. Nach den vergangenen drei Heimspielen verließ der ESC den vorletzten Platz in der Zuschauertabelle. Gegen Kassel und Ravensburg kamen jeweils über 1800 Fans in die Halle. Die Stimmung war auch besser als sonst. "Das hat mich gefreut, dass die Fans uns so untertützt haben. Auch den Spielern ist das aufgefallen", merkt Pasanen an.
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