Osnabrück war für Bears keine Reise wert

Vom Auswärtsspiel in der 2. Rollstuhlbasketball-Bundesliga gegen RSC Osnabrück kamen die Hot Rolling Bears mit einer deutlichen Niederlage von 30:75 (15:18, 4:14, 8:23, 3:20) zurück.

Vor der Abreise nach Osnabrück löste sich für Bears-Spielertrainer Markus Pungercar sein personelles „Luxusproblem“. Vier wichtige Spieler fehlten. Keine guten Voraussetzungen für die Begegnung beim RSC. Pungercar wollte eigentlich die personelle Überlegenheit gegen die durch Abgänge arg dezimierten Gastgeber ausnutzen. Doch die Rumpfmannschaft von RSC-Trainer Frits Wiegmann mit nur acht Spielern, davon aber drei holländische Nationalspieler, spielten die Begegnung souverän runter und gewannen letztendlich verdient.

Kommentar vom Bears-Trainer unmittelbar nach dem Spiel: „Ich bin unheimlich enttäuscht. Nach dem ersten Viertel haben wir uns echte Chancen ausgerechnet. Doch dann hat meine Mannschaft unsere abgesprochenen taktischen Maßnahmen einfach nicht umsetzen können. Osnabrück war nicht so stark, wie es nach dem Ergebnis aussieht. Aber letztlich haben sie die Körbe gemacht und wir nicht“.

Zwei Wochen hat Pungercar nun Zeit, um sein Team wieder aufzurichten. Aber leicht wird’s dann auch nicht. Am 30. Oktober kommt Tabellenführer Baskets 09 Rahden in die Bären-Halle; Anwurfzeit: 15 Uhr.

Die Punkte erzielten: Pungercar (10), Hillmann (7), Biswane (5), Matthias (4), Dogan (2), Maul (2), Schmitz, Kyrylenko, Boztepe, Karpa, Sayili.