Nur noch ein Schritt ist zu gehen

Spvgg. Sterkrade-Nord – SV Schonnebeck (So., 15 Uhr, Lütticher Straße). Ein Sieg fehlt noch – ein Sieg, und die SV Schonnebeck wäre am Ziel. Mit dem ersehnten Oberliga-Aufstieg würde sich ein ganz großer Traum erfüllen, der in der Vergangenheit immer wieder zerplatzte. In Sterkrade will die Mannschaft den letzten Schritt gehen, eine ganz starke Saison krönen. Die Essener wollen sich nicht mehr verdrängen lassen, „die Jungs sind unglaublich konzentriert, wir als Trainer müssen da gar nicht mehr viel machen“, lobt Coach Dirk Tönnies. Ob der Verein im Erfolgsfall in Oberhausen Aufstiegs-T-Shirts, knallende Sektkorken oder eine Party vorbereitet hat? „Ich kann es mir vorstellen, aber ich weiß es nicht und will es nicht wissen. Es zählen einzig und allein die 90 Minuten gegen Sterkrade.“


Vogelheimer SV – SV Burgaltendorf (So., 15.30 Uhr, Lichtenhorst). Vogelheim ist abgestiegen, im freien Fall in Richtung Bezirksliga. Den SV Burgaltendorf könnte man noch mitreißen, auch wenn die letzten Ergebnisse kaum den Schluss zulassen, dass die Mannschaft von Trainer Sascha Hense einem Team noch gefährlich werden könnte. Der Coach gibt sich kämpferisch: „Wir haben immer alles versucht, und werden dies auch weiter tun.“ Denn: „Wir werden uns sicher nicht dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung aussetzen. Wenn Burgaltendorf gewinnt, ist das zu respektieren. Wenn wir gewinnen, dann hat der SVA ein Problem, aber dann ist das so.“

Burgaltendorf-Trainer Jörg Oswald warnt eindringlich vor dem Gegner, „eine undankbare Aufgabe“, findet er. „Ich würde gerne gegen ein anderes Team spielen.“ Drei Siege in Folge, darunter der 2:1-Sieg gegen den ESC Rellinghausen, dürfen die Sinne nicht vernebelt haben: „Wenn wir gegen Vogelheim nicht gewinnen, war der Dreier gegen den ESC nichts wert. Wir brauchen die richtige Einstellung, 100 Prozent Leistungsbereitschaft. Vogelheim schlagen wir nicht im Vorbeigehen.“ Vielleicht hilft Oswald bei der Vorbereitung die Tabelle: Burgaltendorf steht trotz der neun Punkte zuletzt noch immer auf einem Abstiegsplatz.


ESC Rellinghausen – VfL Rhede (So., 15 Uhr, Am Krausen Bäumchen). Dranbleiben will der ESC im Kampf um Platz zwei, nach dem das Team den Patzer des FSV Duisburg nicht hatte nutzen können – selbst kassierte man eine 1:2-Niederlage in Burgaltendorf. „Wir haben uns niederkämpfen, uns provozieren und aus dem Rhythmus bringen lassen. Da müssen wir cool bleiben, besser defensiv spielen“, fordert Karl Weiß vor dem Auftritt gegen Rhede. Eine schwierige Aufgabe, Rhede feierte zuletzt fünf Siege in Folge. „Es wird eng, aber wir können das packen“, so Weiß kämpferisch.