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Nur noch drei Spielerinnen an der Platte

19.12.2007 | 18:13 Uhr
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Der modifizierte Olympia-Modus soll in Deutschlands höchster Spielklasse mit Beginn der Saison 08/09 gelten

TISCHTENNIS 1. FRAUEN-BUNDESLIGASieben Punkte Vorsprung haben die Damen des TuS Holsterhausen nach der Hinrunde auf den einzigen Abstiegsplatz in der 1. Tischtennis-Bundesliga. Zwar hat das Schlusslicht TTC Troisdorf ein Spiel nachzuholen, doch gegen den Tabellenzweiten Busenbach stehen die Chancen der Troisdorferinnen auf den ersten Punktgewinn schlecht. Der Klassenverbleib des Essener Aufsteigers scheint also fast sicher.

Eine große Umstellung wird es für den TuS in der kommenden Erstligasaison aber wohl dennoch geben: Wie der Hauptausschuss des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) mitteilte, werden ab der kommenden Spielzeit die Partien in der höchsten deutschen Spielklasse im modifizierten Olympia-Modus ausgetragen. Die Mannschaften werden von vier auf drei Spielerinnen reduziert. Und alle Spiele lediglich an einem Tisch ausgetragen. Eine Partie wird mit zwei Einzeln beginnen, anschließend wird das Doppel ausgetragen und zum Schluss erneut zwei Einzel.

Anders als in dem ursprünglich für die Olympischen Spiele entwickelten Modus endet ein Mannschaftskampf nicht mit dem Gewinn des dritten Punktes für ein Team, sondern es werden auch beim Stand von 3:0 die letzten beiden Einzel gespielt. Damit die Spannung in solchen Spielen erhalten bleibt, wird es zu einer neuen Punkteverteilung kommen. Je nach Höhe des Sieges sollen unterschiedlich viele Zähler verteilt werden. Auch eine Mannschaft, die nur knapp unterliegt, wird belohnt. Wie viele Punkte es letztendlich für die jeweiligen Ergebnisse gibt, wird vom DTTB auf einer weiteren Bundeshauptversammlung erst kurz vor Saisonbeginn entschieden.

Wie sich das neue Spielsystem auf das Holsterhauser Team auswirkt, ist fraglich. "Fakt ist, dass wir es uns nicht erlauben können, mit drei Spielerinnen in die Saison zu gehen. Sollte eine Spielerin ausfallen, müssten wir auf deutlich schwächeren Ersatz zurückgreifen. Das ist in einer Dreier-Mannschaft kaum zu kompensieren", sagt TuS-Manager Hans-Willi Frohn.

Von Benedikt Burgmer

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