Nach Pausenandacht von Haase lief es für den Tusem besser

SG Handball Hamm – Tusem 34:36 (19:15). Es war das von Trainer Daniel Haase prognostizierte schwere Spiel. Die Essener mussten auf Sam Schäfer und Torwart Dean Christmann verzichten, für den der B-Jugendliche Julian Borchert einsprang. Mit dem Arbeitssieg hielt der Tusem auf Rang drei den Anschluss an das Spitzenduo Minden/Lemgo.

„Mit der ersten Halbzeit kann ich nicht zufrieden sein. Es fehlte neben der Klasse auch die Einstellung“, ging Haase mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. Der Essener Nachwuchs fand nicht seinen Spielrhythmus, lag schnell mit 2:9 hinten und lief immer einem klaren Rückstand hinterher. Entsprechend deutlich fiel die „Pausenandacht“ von Daniel Haase aus, der die Abwehr umstellte und nach dem Wechsel mit zwei Kreisläufern agierte. Es änderte sich auch der Auftritt des Tusem, der nun wieder seine kämpferische Linie gegen die konditionell nachlassenden Hammer fand, in der 50. Minute mit einem Treffer vorn lag und die Führung auf drei Tore vorentscheidend ausbaute. „Von der Generalkritik kann ich nur Torwart Fabian Zindel ausnehmen“, meinte Haase.

Tusem: Zindel, Borchert; Stattrop, Heiderich (2), Overberg (7), Bleckmann, Weber, Engels, Beyer (15), Kruse (1), Stumpf (7), Krause (1), Berster (3)