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MTG Horst hat den vierten Streich fest im Visier

26.09.2008 | 18:47 Uhr

TISCHTENNIS. In der Herren-Landesliga steht das Lokalduell zwischen SG Heisingen und TTV Altenessen unter besonderen Vorzeichen.

Gute Chancen, auch den vierten Spieltag in den Tischtennis-Verbandsklassen schadlos zu überstehen, kann man den fünf noch verlustpunktfreien Essener Mannschaften einräumen, die zwar ausnahmslos auswärts antreten müssen, ihrer Favoritenrolle jedoch gerecht werden sollten.

Da Adler Frintrop das Spiel gegen TTC Herne-Vöde schon vorgezogen hat, steht aus Essener Sicht in der Herren-Verbandsliga nur die Begegnung von MTG Horst bei SG Suderwich auf dem Programm.

Mannschaftliche Geschlossenheit

Nimmt man die bisherigen Ergebnisse beider Teams zum Maßstab, ist nicht daran zu zweifeln, dass der Aufsteiger und Tabellenführer seinen vierten Sieg einfahren wird. Die mannschaftliche Geschlossenheit der MTG-Sechs schließt eigentlich jede andere Möglichkeit aus.

Im Mittelpunkt und unter besonderen Vorzeichen steht in der Herren-Landesliga das Derby zwischen SG Heisingen und TTV Altenessen. Schließlich haben die Gastgeber nicht weniger als fünf Akteure im Team, die viele Jahre in Altenessen spielten und zumeist dort auch groß geworden sind. In Heisingen ist man jedoch bemüht, jeglichen Zündstoff, der sich aus dieser Konstellation ergibt, zu vermeiden, gleichzeitig aber auch der Rolle als Spitzenreiter gerecht zu werden und einen Konkurrenten auf Distanz zu halten.

Ebenfalls den vierten Sieg peilt SV Moltkeplatz an, obwohl beim TTC Meiderich die Trauben mit Sicherheit sehr hoch hängen.

Nach zwei Niederlagen in Folge dümpelt Ruwa Dellwig im Mittelfeld, möchte aber mit dem doppelten Punktgewinn bei VfR Saarn einen weiteren Absturz auf jeden Fall vermeiden.

Ähnlich ist die Ausgangsposition für TV Horst-Eiberg, der darauf hofft, von Meiderich 06/95 II wenigstens einen Zähler mitzubringen.

Damit könnte sich TV Kupferdreh gegen TuS Querenburg auf keinen Fall zufrieden geben, denn die Gäste sind in der Klasse offensichtlich überfordert.

Gegen die ebenfalls noch sieglose SG Osterfeld hat TTV Altenessen II alle Trümpfe in der Hand, den verhängnisvollen Fehler aus der Vorwoche mit der falschen Doppelaufstellung wettzumachen.

Dem personell gebeutelten Quartett von Adler Frintrop bieten sich in der Damen-Oberliga nicht sonderlich viele Möglichkeiten auf einen Punktgewinn. Eine davon könnte man sich beim TTC Geldern-Veert ausrechnen, wenn wirklich alles zusammen passen sollte.

Eindeutige Rollenverteilung

Eine eindeutige Rollenverteilung gibt es im Derby der Damen-Verbandsliga zwischen TV Kupferdreh und Eintracht Frohnhausen, weil kaum anzunehmen ist, dass das junge Quartett des Aufsteigers den Tabellenführer in Verlegenheit bringen kann.

Dagegen steht SG Steele beim Post SV Castrop-Rauxel vor einer weitaus schwereren Aufgabe, dem Lokalrivalen auf den Fersen zu bleiben.

Den Heimvorteil sollte DSJ Stoppenberg nutzen können, um sich mit einem Sieg über das Schlusslicht BW Annen im Mittelfeld festsetzen zu können. (Winfried Stöckmann)

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