MTG Horst fehlt die Frische

Tim Koenemann erzielte im Derby gegen Kettwig 70 II zwar sieben Tore für MTG, die knappe Niederlage konnte er damit aber nicht verhindern.
Tim Koenemann erzielte im Derby gegen Kettwig 70 II zwar sieben Tore für MTG, die knappe Niederlage konnte er damit aber nicht verhindern.
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Was wir bereits wissen
Verdiente 25:28-Heimniederlage gegen Kettwig 70 II. Winfried Huttrop gerät im Abstiegskampf zunehmend unter Druck.

HSG Jahn 05/SC West – SG Tura Altendorf 16:17 (11:7). „Wir haben lange Zeit ein Spiel ohne Esprit, Siegeswille und Zug zum Tor abgeliefert“, kritisierte Tura-Trainer Ingo Breddemann. Die Altendorfer liefen ständig einem Rückstand hinterher. Beim 10:14 stellte der Coach die Abwehr offensiver ein. Die Gäste kämpften sich heran und lagen mit dem 17:16 in Durchgang zwei auch erstmals in diesem Spiel vorn.

Tore: Mahr (5), Wanner, Lutz (je 3), Leick (2), Schöner, Ende, Rösler, Vetter.

HSG Gerresheim - SG Überruhr II 33:25 (15:12). Bis zur Halbzeit hielten die Gäste, bei denen beide Stammtorhüter und vier Feldspieler fehlten, gut mit. Nach der Pause leistete sich die SGÜ zu viele Ballverluste, die Gerresheim zu Tempogegenstößen und leichten Toren einluden. Beim 24:16 war das Spiel entschieden.

Tore: Lemansky (6), Hellmich (4), Jatzkowski, Thomas (je 3), Seidensticker, Kürten, Gutsmann, Schäfers (je 2), Tacke.

HSG Rade/Herbeck - TV Cronenberg 28:27 (18:11). „Es ist bitter mit einem Tor Unterschied zu verlieren“, sagte TVC-Trainer Oliver Wysk, der natürlich enttäuscht war über diese „unverdiente Niederlage“. Auch mit einigen Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns war er gar nicht einverstanden: „Es gab in beiden Halbzeiten eine Vielzahl von Fehlentscheidungen.“ Die Frohnhauser verloren nach dem 10:13 den Faden, kämpften sich nach dem klaren Rückstand jedoch auf 24:24 heran.

Tore: Orlea (11), Jacobsen (8), Kullik (4), Sayin, Kapitzke (je 2).

DJK Styrum 06 – ETB 30:27 (14:9). ETB-Trainer Michael Köberle bemängelte, dass seine Mannschaft viele Torchancen ausließ. „Wir hätten das Spiel gewinnen können. Beim 21:20 waren wir wieder dran. „ Danach zog der Gastgeber allerdings wieder auf 28:23 davon. Trotz der Niederlage wertete Köberle die Leistung als Wiedergutmachung für die deutliche Hinspielniederlage.

Tore: Schneider (7), Dambeck, Kölbel, Fuchs, Geissler, Ramming (je 3), Rüschhoff (2), Bellenbaum Dressler, Kuth.

Winfr. Huttrop – HSG Velbert/Heiligenhaus 22:37 (9:18). Huttrop konnte nur bis zum 6:8 mithalten und gerät nach der erwarteten Niederlage gegen den Tabellendritten zunehmend unter Druck im Abstiegskampf. Bis zur 50. Minute konnten die Gastgeber einen Rückstand von neun Toren halten. In den Schlussminuten verstärkten die Velberter jedoch noch einmal den Druck.

Tore: Leisen (8), Stursberg (5), Prevolnik (4), Hammel (2), Nowotny, Bohnau, Heßling.

MTG Horst – Kettwig 70 II 25:28 (14:17). MTG-Trainer Thomas Humpert sprach von einem verdienten Kettwiger Sieg: „Uns fehlte die Frische“, räumte er ein. Nachdem die Gäste Mitte der ersten Halbzeit bereits mit 13:6 geführt hatten, drehten die Horster das Spiel und gingen mit 19:18 in Front. Gäste-Trainer Benjamin Kalinowski stellte danach die Abwehr um und hatte damit den Schlüssel gefunden. Beim 26:22 war die Entscheidung gefallen.

Tore MTG: Tim Koenemann (7), Syperek (6), Toni Koenemann, Neumann (je 4), Delsing (2), Götte, Kurowski;
K70:
Stephan (8), Pfeiffer (6), R. Schinke (4), Bach, Scheid (je 3), Hebenstreit (2), Wodetzki, Liebenau.