Mit Wingerter gewinnt Kray an Kompaktheit

Eine Variante mehr für das Krayer Mittelfeld: Ex-RWE-Spieler Benjamin Wingerter (links).
Eine Variante mehr für das Krayer Mittelfeld: Ex-RWE-Spieler Benjamin Wingerter (links).
Foto: WAZ FotoPool
Letztes Testspiel heute gegen Velbert. Stürmer wird noch fieberhaft gesucht.

Auch beim FC Kray geht die Vorbereitung auf den Rückrundenstart gegen Siegen in der nächsten Woche in die Endphase. Zum letzten Testspiel hat man noch einmal am heutigen Samstag den Oberligisten SSVg Velbert auf Kunstrasen an die Buderusstraße gebeten. Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit um 17 Uhr.

Trainer Michael Lorenz erklärt den Grund: „Eigentlich hatten wir vor, mit der gesamten Mannschaft der Nachholpartie Wattenscheid gegen Bochum U23 beizuwohnen.“ Die Betonung liegt auf „eigentlich“, die Partie wurde erneut aufgrund der Witterung abgesagt.

Durchwachsen lief die Vorbereitung für die Krayer ergebnistechnisch, was Michael Lorenz aber nicht zu hoch hängen will: „Wichtig ist es, auf den Punkt da zu sein, wenn es darauf ankommt. Die Mannschaft hat sich wieder ein großes Lob verdient, sie hat in der Vorbereitung alles reingeworfen.“

Und als Lichtblick gelten durchaus die Geschehnisse in dieser Trainingswoche. Bei Dauerrenner Kevin Kehrmann und Stürmer Erik Yahkem sieht es so aus, dass beide wohl im Test gegen Velbert wieder mitwirken können, was die personelle Lage doch erheblich aufbessert.

Zudem hat sich das Personal nicht unwesentlich verändert: Mit Jan Klauke wurde einem abwanderungswilligen Spieler die Freigabe erteilt, dafür holte man sich Routine in die Krayer Hütte: Mit Benjamin Wingerter vom Nachbarn RWE steigen die Optionen im Mittelfeld immens. „Für die Variabilität ist die Verpflichtung für uns ein weiteres wichtiges Mosaiksteinchen, mit Bennie werden wir noch kompakter aufgestellt sein und können auch mit zwei Sechsern agieren“, freut sich der Coach auf die Zusammenarbeit.

Bliebe noch die Baustelle im Sturm, die man noch fieberhaft versucht, zu beheben. Viel Zeit bleibt nicht mehr, am Samstag schließt sich das Transferfenster. Und bei den finanziellen Mitteln der Krayer hofft man auf „ein kleines Wunder.“