Mit Robustheit gegen den Abstieg

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Am letzten Hinrundenspieltag rutschte der SV Burgaltendorf auf einen Abstiegsplatz – kein schöner Anblick, den der SVA da über die schier endlos lange Winterpause ertragen muss. An der Windmühle will man nun die Basis für eine erfolgreichere Rückrunde legen. „Holen wir wieder nur 13 Punkte, steigen wir ab“, prognostiziert Jörg Oswald, Sportlicher Leiter und auch Trainer der Burgaltendorfer. Oswald bat seine Mannen schon am gestrigen Freitag zu einer ersten Einheit.

Trennung vom Aufstiegstrainer

Er hatte im November Arndt Herbst abgelöst, der die Essener in der Bezirksliga übernommen und zurück in die Landesliga geführt hatte. „Wir haben zunächst knappe Spiele verloren, dann aber ungewöhnlich viele Gegentore kassiert“, schildert Oswald die Beweggründe für die Entscheidung, sich von Herbst zu trennen. Eigentlich hatte Oswald die Mannschaft nur bis zur Winterpause betreuen wollen, im Vorstand entschied man sich aber, ihn mit der „Operation Klassenerhalt“ zu betrauen. Zwar war die Ausbeute unter seiner Regie mit drei Punkten aus drei Spielen auch nur dürftig ausgefallen, „aber die Mannschaft hat ein anderes Gesicht gezeigt“, so Jörg Oswald. Tatsächlich hatte man nach einem starken 4:1 über Rhede gegen Oberliga-Absteiger Speldorf (3:4) und Aufstiegsfavorit FSV Duisburg (2:3) auch nur knapp verloren.

Körperlich präsenter will man in der Rückserie sein, robuster auftreten. „Und wir müssen in der Lage sein, mehrere Systeme spielen zu können.“ Um einen Rückstand aufzuholen, müsse man auch mal auf eine Dreierkette umstellen können. Personell will man sich aber nicht verändern – Falk Romberg, Abwehrspezialist aus Kettwig, soll einziger Neuzugang bleiben. „Ihn haben wir auch verpflichtet, um den Ausfall von Michael Kratochvil (Kreuzbandriss, Anm.d.Red.) aufzufangen. Wir haben die Qualität, die Klasse zu halten.“