Mehr Spielabbrüche: Die Sorgen wachsen
04.09.2009 | 11:03 Uhr 2009-09-04T11:03:00+0200
Essen. Beim Meisterschaftsspiel der Kreisliga C Nordwest zwischen TuS Helene II und der Spielvereinigung Katernberg war ein gewöhnlicher Zweikampf Auslöser einer Massenschlägerei. Die gibt es im Amateurfußball immer öfter. Die Spielleiter machen sich Sorgen, wo es schon zu Beginn der Saison rappelt.
Ein Zweikampf. Der Ball rollt ins Seitenaus und die Fahne des Assistenten geht hoch. Einwurf. Eine Szene, wie sie sich tausendfach auf den Fußball-Plätzen der Republik wiederholt. Beim Meisterschaftsspiel der Kreisliga C Nordwest zwischen dem TuS Helene II und der Spielvereinigung Katernberg war dies Grund genug für eine Massenschlägerei. Die Partie musste abgebrochen werden.
Besagte Szenen tragen sich im Amateurfußball immer öfter zu. Wenn auch nicht „zigfach”, so aber doch in Besorgnis erregender Anzahl. „Vor allem die Tatsache, dass wir bereits zu Beginn der Saison verhältnismäßig viele Spielabbrüche hatten, bekümmert”, sagt Frank Westerbeck, Beisitzer und Spielleiter im Kreis 13 (Essen Nordwest). Gewaltprävention fällt ebenfalls in sein Ressort, im Gespräch mit dieser Zeitung gibt sich Westerbeck aber einigermaßen ratlos. „Die Saison fängt da an, wo die vorherige aufgehört hat.”
Das habe eine neue Qualität, aber im negativen Sinne. Bislang hätte man zumindest immer davon ausgehen können, dass es nach der erholsamen Sommerpause eher ruhig losgeht. Die Zeiten scheinen sich nun geändert zu haben: Vier Spielabbrüche gab es insgesamt in den Kreisligen B und C im Nordwesten, dabei sind erst drei Spieltage rum. Schon jetzt wird statt gegen Ball auch mal in den Unterleib des Schiedsrichters getreten, so geschehen bei Helene II gegen Katernberg. „Nach dem der Vereins-Linienrichter den Ausball angezeigt hatte, kam es zu verbalen Attacken seitens des Gastvereines. Diese Auseinandersetzung übertrug sich auf die Spieler, so dass ein Gästespieler dem Linienrichter in den Unterleib trat.” In diesem Wortlaut meldete Frank Westerbeck die Vorgänge auch dem Deutschen Fußball-Bund (DFB), inklusive Ergebnis: besagte Massenschlägerei. Und er fürchtet, dass dies nicht die letzte war.
„Das ist eine ganz große Katatstrophe, die sich da im Nordwesten abspielt”, ist auch Karl Schüller, der 1. Vorsitzende der Kreisspruchkammer, erschüttert. Zwei, drei Stunden Verhandlungen pro Tag in den letzten drei Wochen, „wo soll das hinführen?” Schüller will knallhart durchgreifen. Bis zu 100 Euro Geldstrafe mögen da vielleicht wenig schocken, wohl aber die Sperren nicht unter einem halben Jahr.
Immer dieselben Mannschaften machen Probleme
Dabei seien es laut Westerbeck oft dieselben Mannschaften, die Probleme machen: Katernberg, FC Saloniki, SC Türkiyemspor und vor allem der FC Alanya. Ihm fällt es schwer das zu sagen, „aber es sind mehrheitlich die ausländischen Mitbürger, die für Probleme sorgen.” Bekannt ist aber auch: Schnell reizbar, lassen sie sich zu oft auf die üblichen Provokationen auf den Fußballplätzen ein.
Schüller und Westerbeck sind gewillt die Situation zu entschärfen. Frank Westerbeck schwebt eine Lösung vor, die im Jugendbereich für eine Deeskalation gesorgt habe. Wenn es zu Vorkommnissen komme, sollen die betreffenden Mannschaften zu einem Seminar geladen werden. Thema: Gewaltprävention. „Wer nicht kommt, bekommt weitere Strafen aufgebrummt.”
Die Gespräche mit der Polizei und den Vereinen laufen nicht erst seit gestern. Westerbeck hofft auf eine Einigung binnen der nächsten Wochen. „Es muss sich dringend was tun.” Bei Karl Schüller rennt er damit offene Türen ein.
13:43
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17:08
.. es wird nie etwas passieren; keine Änderung in Sicht.Zu verschieden die Ausrichtungen,. die Deutschen haben nur noch Angst. Aber Politiker - selbst reihenweise die der CDU - alle
bücken sich vor dem Islam. Klar, die wohnen auch alle nicht in den brisanten Gegenden., ihre Kinder & Enkel besuchen nicht die Gesamtschulen, Hauptschulen,bekommen
absolut nicht mit, was passiert. Ein Bushido, Massive ( muslimische Künstler ) .. die können die verachtendsten Texte schreiben. Bushido kommt noch in die NDR Talkshow - die die Eva Hermann sofort entlassen hat - , bekommt sein Buch promotet, und jetzt noch der Film dazu .. während Koch, Rüttgers, Sarazzin das sagen, was vermutlich der Großteil der Bevölkerung denkt ...
aber sofort zurückgepfiffen werden
ok, hat nicht direkt mit dem Thema hier zu tun .. aber sehr indirekt .. und die Politiker und WAZ Redakteure wundern sich , weshalb Migranten - vornehmlich die islamischen Glaubens - wesentlich schwieriger Lehrstellen & Arbeit finden ..
09:12
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19:29
Ja genau - das finde ich auch!
Endlich muss etwas passieren!
Es müssen Roß und Reiter genannt werden!
Alle haben ja irgendwie Recht: Vereine zur Verabtwortung ziehen, Mannschaten aus Spielbetrieb nehmen - aber Leute: Ihr habt glaube ich etwas ganz wichtiges vergessen:
es heißt Spielordnung!
Und die glaube ich gibt nämlich nicht ganz so viel her, wie wir fordern!!!!!!
Vielleicht sollte endlich mal ein Funktionär Stellung beziehen - wer macht denn was im Verband? wer ist hierfür zuständig?
Wartet ab - dieses Beispiel macht Schule und der Sonntag ist bald wieder da! Und dagegen muss etwas unternommen werden!
Wer Gewalt ins Spiel bringt gehört öffentlich genannt und angeprangert! Mit aller Macht......
15:04
@ Jugendtrainer..
Sie haben eine besch...... Sache erlebt!
ABER!!!!!!!
Nennt doch die Namen der Vereine, damit sie von der Fußballlandkarte verschwinden!!
Glück Auf , allen ehrlichen und fairen Sportlern!
14:29
Ich habe diese Erfahrungen leider auch schon gemacht, Nur war dies nicht im Senioren sondern im Jugendbereich ( E-Junioren) dort wurde der Schiedsrichter ( ein Vater unserer Mannschaft) derart massiv vom Trainer und Eltern beschimpft und bedroht, das ich meine Mannschaft nach 20 min vom Platz genommen habe. Eine Meldung an den Verband hatte keine Konsequenz da ja nichts passiert ist.
Wir treten seitdem nicht mehr gegen Mannschaften dieses Vereins an, auch wenn die Spiele gegen uns gewertet werden.Aber anders gehts leider nicht.
13:17
im endeffekt entbehrt die sachlage doch jeder diskussiongrundlage.
fakt ist doch, sollte ein spieler, offizieller oder sonst wer handgreiflich werden, mindestens 1-2 jahre sperre + geldstrafe.
hilft das in besagtem verein nicht, muss halt der verein zur rechenschaft gezogen werden. ob es eine sperre für den spielbetrieb ist oder eine gänzliche ausschließung ist verhandelbar.
fakt ist, es muss was passieren.
und hierbei ist es scheiß egal, ob deutsch, ausländer oder welcher hintergrund vorliegt.
es geht einfach nicht, das man am wochenende angst um seine gesundheit haben muss!
wir spielen alle fussball zum spaß und als ausgleich und nicht, um uns bepöbeln oder angreifen zu lassen!
13:14
Ps. Sollte aufgestaute Wut heißen!
13:13
@ lieber ********* #2
Und wenn dann demnächst so ein armer, von der Gesellschaft benachteiligter Mensch, an eine Kreuzung kommt und die Ampel springt auf Rot, dann dar er sich auch Diskriminiert fühlen?????
Und seine augestaute Wut an der Ampel auslassen??????
Ich muß dem Essener Beobachter schon Recht geben.
WO LEBEN SIE DENN???????
Ansonsten wünsche ich allen fairen Sportlern (egal welcher Herkunft),
Haut drauf!!
Aber NUR auf den Ball!!! :-))))
Glück Auf
09:58
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