Manager Frohn will TuS jetzt auch zum Sieg coachen

Kelly Sibley. Foto: Michael Gohl.
Kelly Sibley. Foto: Michael Gohl.
Foto: WAZ FotoPool

Der Spielplan des TuS Holsterhausen ist in dieser Saison dicht gedrängt. Vor allem Auswärtsspiele kombiniert der Tischtennis-Bundesligist häufig zu Doppelspieltagen. So auch an diesem Wochenende: Samstag treten die Essenerinnen beim Tabellendritten Bingen an (18.30 Uhr), Sonntag steht die Partie bei Fraulautern (14 Uhr) auf dem Programm.

Der Grund für die vielen Doppelspieltage ist simpel: Die Engländerin Kelly Sibley muss vor jedem Spiel eingeflogen werden. Zwei Partien an einem Wochenende bedeuten somit halbe Kosten. Dennoch sind TuS-Manager Hans-Willi Frohn die Flüge auf Dauer zu teuer. Deshalb sieht er sich für die kommende Saison nach einer neuen Nummer drei um.

Bis dahin soll Sibley aber noch mithelfen, in der Tabelle wenigstens einen Platz gut zu machen. Abstiegsängste quälen den TuS nicht mehr, jetzt geht es nur noch ums Prestige. „An Fraulautern könnten wir mit einem Sieg noch vorbeiziehen. Alle anderen sind schon zu weit weg“, erklärt Frohn. Gegen Bingen dagegen rechnet er sich kaum etwas aus: „Die können wir eigentlich nicht schlagen.“

Verzichten muss der TuS diesmal auf Trainer Zhi Wang. Aber Frohn ist überzeugt, seinen Ausfall kompensieren zu können. Er selbst wird als Coach einspringen. „Das habe ich in dieser Saison schon einmal gemacht. Und gegen Schwabhausen haben wir auch gewonnen.“