Kray hadert: Umzug organisiert und finanziert – aber alles umsonst

Die Partie gegen die Sportfreunde Siegen stand für Fußball-Regionalligist FC Kray unter keinem guten Stern, hatte es doch im Vorfeld Ärger um die nicht genehmigte Verlegung in die KrayArena gegeben. Besonders bitter: Die Partie wurde am Samstag, keine Stunde vor dem Anpfiff, wegen Unbespielbarkeit des Platzes im Stadion Uhlenkrug abgesagt.

Der Umzug von der heimischen Buderusstraße zur Heimspielstätte des ETB ist für die Krayer immer mit einem immensen organisatorischen – und finanziellen (!) – Aufwand verbunden, der an diesem 7. Februar völlig umsonst betrieben wurde. Schiedsrichter Mario Heller hatte moniert, der Rasen sei unter einer angetauten obersten Schicht gefroren. Ein Szenario, mit dem man sich von offizieller Seite zu einem früheren und damit günstigeren Zeitpunkt offensichtlich nicht beschäftigt hatte. „Wir hätten die Partie auf Kunstrasen in der KrayArena spielen können, sie wäre nicht ausgefallen“, ärgerte sich Günther Oberholz gegenüber dem Reviersport – und war damit wieder beim Ausgangspunkt einer schwierigen Woche für den FC Kray. Als Austragungsort für das Spiel gegen die Sportfreunde war der Uhlenkrug bestätigt worden, nachdem die Siegener Polizei von mehr als 300 mitreisenden Fans gesprochen hatte, die das Team nach Essen begleiten würden.

Überschaubare Masse

In Siegen sei man letztlich zurückgerudert, so Oberholz. Das Spiel wurde trotzdem nicht nach Kray verlegt – und fand auf dem Naturrasen gar nicht statt. Bitter für den FC Kray – ärgerlich auch für den Siegener Tross, der – zusammen mit der äußerst überschaubaren Masse an Sportfreunde-Fans – die Heimreise antreten musste. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.