Kray erwartet Fußballfest gegen Aachen

Oftmals hadert man beim FC Kray mit den in der Tat manchmal seltsam anmutenden Spielansetzungen, wenn es für den Regionalliga-Aufsteiger mal wieder zum Uhlenkrug geht, um dort ein Heimspiel auszutragen. An diesem Samstag (14 Uhr) macht der Umzug auf jeden Fall Sinn – Alemannia Aachen kommt. In Essen rechnet man mit – oder hofft zumindest auf – 3000 Fußball-Fans, 1500 Alemannia-Anhänger wollen die Reise ins Ruhrgebiet antreten.

Für die Aachener läuft es nach dem Absturz von europäischer Bühne hinunter bis in die Regionalliga wieder besser: Die Insolvenz ist überstanden, sportlich klopft der Klub, auch wenn noch ein beschwerliches Stück des Weges zu gehen ist, vorsichtig an die Tür zu Liga drei.

Erst eine Saisonniederlage

Erst eine einzige Niederlage kassierte die Alemannia bislang in dieser Saison. Da darf der FC Kray durchaus stolz auf das 1:1 zurückblicken, das man sich in der Hinrunde in der Kaiserstadt erkämpfen konnte.

Bei dem Versuch auch im Rückspiel dem großen Favoriten erneut ein Bein stellen zu können, wird der FCK auf den rot-gesperrten Ilias Elouriachi verzichten müssen, dessen Strafmaß erst in den kommenden Tagen festgelegt wird. Ob das Trainerteam Lorenz/Tahirovic auf den kompletten Kader wird zurück greifen können, wird sich kurzfristig entscheiden. Michael Lorenz: „Es gibt einige Fragezeichen. Für ein intensives Regionalliga-Match, das da gegen Aachen auf uns zukommt, benötigen wir Spieler in einem körperlichen guten Zustand. Es gibt aber einige interessante Varianten.“