Katernberg beendet Frohnhausens Saison

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VfB Frohnhausen – Katernberg 19 2:3 (1:2). Noch vor wenigen Wochen schien der Aufsteiger aus Katernberg in einer tiefe Krise zu stecken und war auf einen Abstiegsplatz gestürzt. Beides ließ Katernberg am Sonntag hinter sich – das 3:2 beim Aufstiegsanwärter war der dritte Sieg in Serie. „Jetzt sind die Köpfe leicht und wir spielen befreiter“, sagte Trainer Predrag Crnogaj.

So überstand „19“ gegen den Herbstmeister den frühen Rückstand – auch weil Heiko Bias aus 30 Metern ins eigene Netz zum Ausgleich traf. Frohnhausens Trainer Issam Said war bedient: „Wir haben zu viele Möchtegern-Stars im Team. So gewinnst du keinen Krieg.“ Das Aufstiegsrennen erklärte Said nach nur zwei Siegen aus sieben Spielen für beendet: „Wir kriegen keinen Spielfluss zustande und spielen wie ein Absteiger. Wir können jetzt für die nächste Saison planen.“ Wo Said für das Mittelfeld nach Verstärkungen sucht: „Uns fehlt einer, der das Spiel ankurbelt. In der Hinrunde war das Matthias Walter. Dass er sich verletzt hat, können wir nicht kompensieren.“

Tore: 1:0 Lihs (3.), 1:1 Bias (23., Eigentor), 1:2 Schümberg (27.), 2:2 Bumbullies (51.), 2:3 Marlinghaus (77.).

FC Kray II – SuS Haarzopf 3:2 (3:2). Haarzopf erwies sich für den Spitzenreiter als erwartet schwerer Gegner. „Wir wussten vorher, dass Haarzopf seine Stärken bei Standardsituationen hat und haben trotzdem beide Gegentore dadurch kassiert. Positiv ist, dass wir immer wiedergekommen sind“, resümierte Krays Trainer Mario Salogga. Besonders in der ersten Hälfte ging es turbulent zu, nach dem Wechsel kontrollierte Kray die Partie. SuS-Coach Heiko Tüting freute sich, dass sein Team die Partie so eng gestaltete: „Man hat gesehen, dass wir zu Recht zu den Top-Fünf in der Tabelle gehören.Wir haben Kray lange gut vom eigenen Tor weggehalten. Aber kurioserweise haben wir diese Linie nach der Führung verlassen.“

Tore: 0:1 P.Strahler (25.), 1:1, 2:1 Scheider (28., 41.), 2:2 Enger (43.), 3:2 Canseven (45.).

Fortuna Bottrop – TuS West 81 1:2 (0:0). „Nach der Niederlage gegen Kray war es wichtig, dass wir mit einem Sieg oben dran bleiben“, sagte „81“-Trainer Stefan Lorenz. Das gelang seinem Team, das den extrem robusten Gästen damit die erste Heimniederlage beibrachte. Wale Arogundade sorgte mit einer Einzelaktion für die Führung, ehe Arkadiusz Brenk nach dem Ausgleich durch einen Torwartfehler per Freistoß für den Sieg sorgte.

Tore: 0:1 Arogundade (57.), 1:1 (63.), 1:2 Brenk (70.). Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte für Fortuna (76.).

SC Werden-Heidhausen – SG Altenessen 1:3 (0:2). Schlusslicht SGA fuhr seinen dritten Saisonsieg ein und riss Werden tief in den Abstiegskampf. „Werden ist eine starke Kontermannschaft, die aber Probleme hat, selbst das Spiel zu machen. Das konnten wir ausnutzen“, freute sich Trainer Jörg Dohmann.

Tore: 0:1 Theodor (14.), 0:2 Hollweg (32.), 1:2 Weiler (70.), 1:3 Tepe (85.). Bes. Vork.: Rote Karten für B.Homberg (Werden, 44., Tätlichkeit) und T. Kammann (Werden, 88., grobes Foulspiel).

Dostlukspor Bottrop – SC Frintrop 1:2 (1:0). Mit Hängen und Würgen löste Frintrop seine Pflichtaufgabe gegen Dostlukspor. Die Gastgeber liefen mit einer verstärkten Alt-Herren-Mannschaft auf und verschanzten sich im eigenen Strafraum. „An diesem Riegel haben wir uns die Zähne ausgebissen“, sagte SC-Trainer Sascha Fischer. Letztendlich sicherte Dennis Mertins, der eigentlich in der Frintroper Reserve spielt, per Doppelpack den Sieg.

Tore: 1:0 (24.), 1:1 Mertens (66., 90.). Bes. Vork: Zwei Gelb Rote Karten für Dostlukspor (84. und 90.).

SV Schonnebeck II – BW Mintard 2:1 (1:0). Angesichts der Ergebnisse der Konkurrenz taugte Schonnebecks Erfolg nicht zum erhoffter Befreiungsschlag – allenfalls zum Pflichtsieg. „Immerhin haben wir gesehen: Wenn wir uns alle konzentrieren, dann klappt es“, so Trainer Andre Rilinger. Markus Dahmann hatte in einer von Taktik geprägten Partie mit einer feinen Einzelleistung die Führung erzielt, Volkan Yereks Foulelfmeter brachte die Entscheidung.

Tore: 1:0 Dahmann (41.), 2:0 Yerek (65., FE), 2:1 (88.).

Spielfrei: SC Phönix, Adler Union Frintrop.