Kapitän Hackenesch bleibt bei den ETB Baskets an Bord

Kapitän Christoph Hackenesch belibt bei den ETB Baskets.
Kapitän Christoph Hackenesch belibt bei den ETB Baskets.
Foto: WAZ FotoPool

Der Kapitän bleibt an Bord: Center Christoph Hackensch hat seinen Vertrag beim Basketball-Zweitligisten (Pro A) ETB um ein weiteres Jahr verlängert, das gaben die Wohnbau Baskets am späten Mittwochnachmittag bekannt.

Es lockt die Perspektive – das war schon bei Marco Buljevic rauszuhören gewesen. Auch Christoph Hackenesch, mit 2,04 einer der ganz Großen der Liga, will die weitere Entwicklung des ETB mitgestalten. „Der Verein hat immer einen Schritt nach vorne gemacht, auch abseits des Parketts. Ich bin davon überzeugt, dass wir auch in der neuen Saison wieder angreifen können und werden.“

Zufrieden müsse man sein mit der vergangenen Spielzeit, in der man im Playoff-Viertelfinale so knapp an Nürnberg gescheitert war. „Aber es hat schon weh getan, weil wir das Gefühl hatten, dass mehr drin war.“ Auf ein Neues heißt es also, Christoph Hackenesch will nach einer für ihn eher durchwachsenen Saison wieder angreifen. „Ich bin im vergangenen Jahr ganz gut reingekommen, habe aber durch Verletzungen, Blessuren und Krankheiten ein wenig den Rhythmus verloren“, räumt der 29-Jährige ein.

Im letzten Drittel der Spielzeit sei es wieder bergauf gegangen, daran will er nun anknüpfen. Sein Hauptaugenmerk: wenig spektakulär. Hackenesch will seine Talente trainieren, um so dem Team helfen zu können. „Ich werde mich jetzt nicht hinstellen, und Dreier üben und üben und üben“, grinst der Center. Es gehört natürlich auch nicht zum Jobprofil eines Centers. „Gerade offensiv kann ich noch am Brett zulegen, insgesamt aggressiver werden, um Räume zu schaffen.“ Daran arbeitet er schon jetzt. „Ich habe Bock, die Saison kann kommen“, gibt sich Hackenesch angriffslustig.

Schlagkräftiger Kern

Auch der neue Geschäftsführer Patrick Seidel zeigte sich glücklich, mit „Hüne Hackenesch“ verlängert haben zu können. „Wenn der Kapitän bleibt ist das grundsätzlich schon mal ein gutes Zeichen, vor allem weil er in den zwei Jahren auch eine Identifikationsfigur geworden ist.“ Er hofft auf weitere positive Abschlüsse mit Spielern des Kaders der vergangenen Saison: „Dann hätten wir schon einen schlagkräftigen Kern beisammen:“