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Kanu-Sichtung

Kanu-Sichtung: Klasse Canadier

01.05.2012 | 20:19 Uhr
Kanu-Sichtung: Klasse Canadier
Obenauf: Tomasz Wylenzek (l.) und Stefan Holtz gewannen den Zweier-Canadier. Foto: Ute Freise

So wie Tomasz Wylenzek und Partner Stefan Holtz (Leipzig) das erste Rennen der abschließenden Verbandssichtung begannen, so beendeten sie auch im letzten aller Rennen – dem zweiten Ausscheidungsrennen im Zweiercandier – das nationale Olympia-Qualifikationsverfahren: als Sieger. Am letzten Sichtungstag überzeugten ferner Max Hoff und Jonas Ems mit Siegen über 500m bzw. 200m und Torben Fröse stand über 500m erneut in einem weiteren A-Finale.

So wie Tomasz Wylenzek und Partner Stefan Holtz (Leipzig) das erste Rennen der abschließenden Verbandssichtung begannen, so beendeten sie auch im letzten aller Rennen – dem zweiten Ausscheidungsrennen im Zweiercandier – das nationale Olympia-Qualifikationsverfahren: als Sieger. Am letzten Sichtungstag überzeugten ferner Max Hoff und Jonas Ems mit Siegen über 500m bzw. 200m und Torben Fröse stand über 500m erneut in einem weiteren A-Finale.

Wie schon beim ersten Auf-einandertreffen mit vier weiteren Konkurrenzbooten lagen Tomasz Wylenzek und Stefan Holtz auch beim zweiten „Stechen“ gut 1,6 Sekunden vor dem 500m-WM-Dritten des Vorjahres Kuschela/Kretschmer aus Potsdam. Während die jungen Herausforderer völlig ausgepumpt im Ziel in ihrem Boot hingen, klatschten sich Wylenzek/Holtz ab – die amtierenden Weltmeister hatten sich bei dieser Sichtung als bester Canadierzweier erwiesen und sich klar für den in-ternationalen Weltcup in Po-sen/Polen qualifiziert, wo es erstmals um die Olympia-Tickets geht. „Dies war ein guter Schritt in die richtige Richtung“, so „Tomek“ Wylenzek.

Seine Klasse stellte im ab-schließenden 500m-Rennen einmal mehr Max Hoff unter Beweis. Der 1000m-Spezialist setzte sich auch auf dem halben Kilometer mit einer Energieleistung gegen die Kurzstrecken-Asse durch und siegte vor dem amtierenden Deutschen 500m-Meister Marcus Groß (Berlin). Damit hatte Max Hoff drei von vier Sichtungsrennen für sich entschieden und führt nun die Gesamt-Rangliste unangefochten an.

Ins Gespräch für Olympia gebracht hat sich auch Torben Fröse. Mit der Teilnahme am A-Endlauf über 500m (8.) hatte er nicht nur sein Ziel (viermal ins A-Finale) erreicht, sondern er positionierte sich in der Gesamt-Rangliste auf einem herausragenden dritten Platz; in der 1000m-Wertung rangiert er hinter Max Hoff auf einem sensationellen zweiten Rang. Fröse war damit der mit Abstand beste Quereinsteiger. Wieder im 500m-Finale vertreten war übrigens KGE-Neuling Max Rendschmidt (9.).

Noch einmal alles geben hieß es auch für Jonas Ems im abschließenden zweiten 200m-Sprint. Hier hatte Ronald Rauhe (Potsdam) abgemeldet, da er nach zwei bisherigen 200m-Einersiegen seine Weltcup-Quali schon in der Tasche hatte. Und so konzentrierte sich das Rennen auf das Duell zwischen Jonas Ems und Tom Liebscher (Dresden), das Jonas wie tags zuvor für sich entschied. Schon optisch verdeutlichte mit einer geballten Faust im Ziel seine Zufriedenheit. Mit diesen aufsteigenden Leistungen untermauerte Jonas Ems seine Ambitionen auf einen Olympia-Start im 200m-Zweier mit Ronald Rauhe.

„Die Sichtung ist super für uns gelaufen. Wir haben vier Aktive im weiteren Olympiaverfahren. Keiner kann sich sicher sein, nun schauen wir mal“, kommentierte KGE-Trainer Robert Berger.

Der Kampf um die Olympiatickets geht also in die nächste Runde.

Ute Freise



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