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Im Interview: Moskitos-Kapitän Jan Barta

Jan Barta: „Ein aufgeschlossenes Völkchen“

27.09.2012 | 18:35 Uhr
Jan Barta: „Ein aufgeschlossenes Völkchen“
Moskitos-Kapitän Jan Barta.Foto: Michael Gohl

Die Eiszeit 2012/13 beginnt an diesem Freitag. Wir sprachen vor dem Auftakt mit Kapitän Jan Barta über die Moskitos und die anstehenden Aufgaben.

Sie beginnt endlich wieder – die Eiszeit in der Oberliga West: Der ESC Moskitos startet heute beim Krefelder EV (19.30 Uhr) in die neue Saison, am Sonntag steht dann das erste Heimspiel gegen die Kassel Huskies auf dem Programm (18.30 Uhr, Eishalle West). Wir sprachen vor dem Auftakt mit Kapitän Jan Barta über die Moskitos und die anstehenden Aufgaben.

Herr Barta, die Moskitos versuchen, eine schwere Zeit hinter sich zu lassen. Warum helfen Sie mit?

Barta: Weil ich von Trainer Markus Berwanger und dem Konzept überzeugt bin. Und weil ich keine Lust auf Spielereien hatte.

Keine Lust auf Spielereien?

Es ist halt sehr oft der Fall, dass man um Verträge und deren Ausstattung feilschen muss und dann sehr lange in der Luft hängt. Das wollte ich nicht, deswegen habe ich mich früh für die Moskitos entschieden.

Wie gefällt es Ihnen in Essen?

Sehr gut. Die Moskitos sind ein aufgeschlossenes Völkchen, sehr hilfsbereit. Jeder weiß, dass der Klub finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, aber das macht der ESC durch viel Manpower wieder wett.

Zum Sportlichen: Wie fanden Sie die Vorbereitung?

Es war ganz klassisch: Viel Schweiß, viel Anstrengung. Aber ich glaube, wir sind auf einem guten Weg. Wir haben viele junge Spieler in unseren Reihen, die noch dazulernen können und werden. Wir haben aber auch genügend erfahrene Jungs dabei, die unterstützen und führen können. Es ist wie so oft: Die Mischung macht’s. Es wird eine spannende Saison in einer tollen Liga.

Was halten Sie denn von der Oberliga? Wer sind die Favoriten?

Die ersten vier Plätze machen Kassel, Frankfurt, Bad Nauheim und Duisburg unter sich aus. Davon bin ich überzeugt. Aber dahinter ist alles möglich.

Auch für die Moskitos?

Auch für uns, na klar.

Der Vorstand hat Platz acht als Ziel ausgegeben.

Das muss unser Minimalziel sein. Wir müssen an den Aufgaben gegen übermächtige Gegner wachsen, und in den Spielen, in denen wir der Favorit sind, diese Rolle annehmen und ausfüllen.

Jetzt steht endlich der Auftakt an. In Krefeld und dann kommt Kassel. Wie viele Punkte dürfen es denn sein?

Oh, wenn Sie so fragen – gerne sechs. Aber gegen Kassel wird es natürlich sehr schwer, deswegen ist es umso wichtiger, dass wir in Krefeld gewinnen. Wir wissen, dass wir defensiv einige Stolpersteine aus dem Weg zu räumen hatten, und wir arbeiten weiter daran. Wenn wir hinten gut stehen, haben wir eine Chance zu gewinnen. Denn offensiv haben wir die Qualität, Spiele zu unseren Gunsten zu entscheiden.

Achim Faust



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