Humann-Nachwuchs fährten zur Deutschen Meisterschaft

Was wir bereits wissen
Die männliche U18 des VV Humann hat sich in Aachen für die Deutschen Meisterschaften Mitte Mai in Dachau qualifiziert.

Die männliche U18 des VV Humann hat sich in Aachen für die Deutschen Meisterschaften Mitte Mai in Dachau qualifiziert. Zwar unterlagen die Humänner im Finale dem haushohen Favoriten Moerser SC mit 0:2 doch auch der zweite Platz berechtigt zur Teilnahme an den nationalen Titelkämpfen.

Zu Beginn der Meisterschaft hatten die Essener noch einige Startschwierigkeiten und mussten beim 2:0 über Ausrichter PTSV Aachen im ersten Durchgang in die Verlängerung. Viel besser lief es für den VVH dann schon im zweiten Vorrundenspiel gegen den RC Borken, den die Essener deutlich mit 2:0 bezwangen. Im Viertelfinale zeigte die VVH-Sechs dann ebenfalls eine überzeugende Leistung und erspielte sich mit einem klaren 2:0-Erfolg über Minden die Teilnahme am Halbfinale. Dort kam es zum erwartet spannenden Duell mit dem TV Hörde, welches die Essener in der NRW-Liga noch verloren hatten. Es ging bis zum entscheidenden Tiebreak, den die Humänner letztlich für sich entscheiden konnten.

In der weiblichen U14 traten mit dem VC Borbeck und dem VVH gleich zwei Essener Vertreter an. Während die Borbeckerinnen mit zwei 0:2-Niederlagen gegen Mesum und Minden den Sprung in Viertelfinale verpassten, sicherte sich der Steeler Nachwuchs den Gruppensieg. In einer stark besetzten Vorrunde sorgten Siege über Erkelenz (2:0) und Senden (2:1) für den Einzug ins Viertelfinale. Der VCB schaffte in der Platzierungsrunde mit einem Erfolg über Köln (2:1) und Niederlagen gegen Erkelenz (0:2 ) und Gladbeck (1:2) den Sprung auf Platz elf. Der VVH setzte sich im Viertelfinale klar mit 2:0 gegen Mesum durch und traf im Halbfinale dann auf den Turnierfavoriten Schwerte. Nach einem hochklassigen Spiel mussten die Essener sich am Ende geschlagen geben. Durch einen 2:1-Sieg über Minden sprang der VVH dann aber noch auf das Treppchen.

Die männliche U14 der Humänner verpasste die Qualifikation für die DM ebenfalls denkbar knapp. Zunächst qualifizierten sich die Essener mit zwei 2:0-Erfolgen über Hörde und Minden als Gruppensieger für die Zwischenrunde. Dort zogen sie mit dem VC Menden-Much auf den stärksten Gegner, setzten sich aber mit 2:0 durch und qualifizierten sich damit für die abschließende Dreiergruppe, in der der Meister und der zweite DM-Teilnehmer ausgespielt wurde. In der ersten Partie unterlagen die Essener mit 1:2 gegen Paderborn. Im zweiten Spiel dieser Gruppe gewann Paderborn dann gegen Moers, so dass der Titel vor dem letzten Spiel bereits vergeben war. Dennoch ging es für die Humänner im Duell mit Moers noch um die Teilnahme an der DM. Nach hoher Führung gaben die Essen den ersten Durchgang noch mit 26:28 aus der Hand, kämpften sich aber in der zweiten Hälfte zurück. Dennoch unterlagen die Essener am Ende mit 14:16 und müssen sich daher mit der Bronzemedaille abfinden.