Hendrik Feldwehr über 50 Meter Brust gleich in bestechender Form

Bestechender Form: Hendrik Feldwehr
Bestechender Form: Hendrik Feldwehr
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Auch Feldwehrs Mannschaftskameraden Erik Steinhagen und Christian vom Lehn schafften den Einzug ins Finale über 50m Brust. Dorothea Brandt klar auf Finalkurs.

„Das ist eine ganz starke Zeit von Hendrik Feldwehr“, kommentierte Hallensprecher Ingolf Baumbach die Zielzeit des Essener Brustsprinters: „Damit ist er deutlich unter der WM-Norm!“

Bereits im Vorlauf über 50 Meter Brust am Vormittag von Wettkampftag zwei der 127. Deutschen Meisterschaften im Schwimmen machte Hendrik Feldwehr klar, wohin die Reise gehen soll: ins Finale. Na klar. Ganz oben aufs Siegertreppchen. Auch. Aber vor allem möchte der SG Essen-Athlet zu den Weltmeisterschaften im Schwimmen, die vom 24. Juli bis zum 9. August in der russischen Stadt Kasan ausgetragen werden.

Die vom DSV geforderte WM-Norm für den 50m-Brustsprint: 27,88 Sekunden. Hendrik Feldwehr legte die Distanz heute in der Schwimm- und Sprunghalle zu Berlin in 27,33 Sekunden zurück. Auch Feldwehrs Mannschaftskameraden Erik Steinhagen (28,32) und Christian vom Lehn (28,48) schafften den Einzug ins Finale über 50m Brust. Möglicherweise stehen nach dem Finale drei Essener Brustsprinter auf dem Siegerpodest.

Auch Teamkollegin Dorothea Brandt zeigte in ihren Vorläufen einen deutlichen Drang ins Finale und zu den Weltmeisterschaften. Sie schwamm sich sowohl über 50m Brust als auch über 50m Schmetterling ins Finale. Im Schmetterling-Sprint blieb sie mit einer 26,64 unter der geforderten WM-Norm (26,72). Schneller war nur Alexandra Wenk.

Auch die beiden Yougster Lisa Höpink (Jg. 98) und Moritz Brandt (Jg. 98) schafften den Sprung ins Finale. Lisa Höpink schwamm über 400m Freistil mit 4:17,03 Minuten Bestzeit. Auch Moritz Brandt verbesserte über dieselbe Distanz seine persönliche Bestmarke. Mit seiner Zielzeit von 3:53,76 Minuten unterbot er auch die geforderte Norm für die Jugend-Europameisterschaften deutlich.

In Max Pilger (Jg. 96; SSF Bonn) und Philip Lücker (Jg. 94; SG Neuss) haben zwei weitere Athleten, die am Bundesstützpunkt Essen-Rüttenscheid bei Nicole Endruschat trainieren, den Einzug ins Finale geschafft.