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Handball: 2. Liga

Handschke bleibt Tusem-Trainer

01.02.2012 | 19:30 Uhr
Handschke bleibt Tusem-Trainer
Tusem-Trainer Maik Handschke. Foto: Michael Gohl/WAZ FotoPool

Maik Handschke, 45 Jahre alter Handball-Trainer, wird auch in der kommenden Saison die sportliche Verantwortung für Handball-Herren von der Margarethenhöhe tragen. Trainer und Geschäftsführung einigten sich auf eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr.

„Es war ein sehr kurzes Gespräch. Es war mehr oder weniger eine reine Formsache. Es läuft doch auch sehr gut“, sagt Maik Handschke, Der 45-Jährige fühlt sich nach eigenen Angaben sehr glücklich beim Tusem. „Das war schon damals als Spieler so.“ Maik Handschke sitzt in der zweiten Saison auf der Tusem-Trainerbank, oder besser: Er steht oder hockt meist vor der Tusem-Trainerbank.

Bei vielen Tusem-Spielern laufen die Verträge zum Saisonende aus. Mit Torwart Jan Kulhanek, Philipp Pöter und Ole Rahmel zum Beispiel wurde schon verlängert. „Wir haben eine funktionierende Mannschaft. Da ist doch klar, dass das Gros der Mannschaft bleiben soll. Wir werden die einzelnen Baustellen Schritt für Schritt abarbeiten“, erklärt Maik Handschke. Aber: Auch eine funktionierende Mannschaft kann noch verbessert. Punktuell nennt man das dann. Die erste Neuverpflichtung ist Julius Kühn, der 18-jährige Rückraumspieler vom Liga-Konkurrenten HSG Düsseldorf. „Ein Spieler mit Erfahrung fürs Abwehrzentrum, der auch im Rückraum spielen kann“, steht ganz oben auf der Handschken Liste. Und auch ein weiterer Rechtsaußen wäre denkbar. „Der könnte Ole Rahmel, der gezeigt hat, dass er auch im Rückraum spielen kann, entlasten.“ Der Tusem – so Handschke – sei wieder eine gute Adresse für Spieler.

Auf der linken Seite sieht Handschke keinen Handlungsbedarf. Dort sei man mit Lasse Seidel und Felix Handschke ja „zu“. Lasse Seidel ist ein Parade-Beispiel dafür, dass Maik Handschke bemüht ist, junge Spieler heranzuführen, auch wenn diese mehr „Arbeit“ machen. „Über die Motivation der jungen Spieler muss ich mir keine Gedanken machen. Aber man muss mit ihnen Geduld haben, muss viel mit ihnen sprechen. Und man muss ihnen erklären, warum das eine gut gelaufen ist und das andere nicht.“

Bei allem jugendlichen Elan darf die Erfahrung nicht zu kurz kommen. Das weiß auch Maik Handschke. „Wir haben schon jetzt eine blutjunge Truppe. Da kann man auf die Erfahrung der Älteren nicht verzichten“, betont der Tusem-Trainer.

Rang drei vor dem letzten Spiel der Hinrunde am kommenden Samstag in Schwerin. Danach geht’s nach Leipzig. Hält der Tusem seine Form, könnte er bis zum Saisonende ganz oben mitspielen. Die ersten drei Klubs steigen in die 1. Liga auf. „Wir gehen bei unseren Planungen von der 2. Bundesliga aus. Wir wollen eine Mannschaft aufbauen, die uns garantiert, auch in der kommenden Saison wieder oben mitzuspielen“, sagt Maik Handschke.

Und was passiert, wenn der Tusem am 2. Juni, nach dem letzten Saisonspiel gegen Post Schwerin, immer noch auf einem Aufstiegsplatz stehen wird? Maik Handschke: „Wir sind ehrgeizige Sportler und werden immer versuchen, das Optimale herauszuholen. Stehen wir am Saisonende immer noch ganz oben, dann wollen wir diese Chance auch wahrnehmen.“

Dietmar Mauer

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Kommentare
01.02.2012
22:29
Hevorragend
von nullacht | #1

Super, TuSEM, und dickes Kompliment !!!
Never change a running system.

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