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Fußball: Verbandspokal

FC Kray träumt vom Doppel-Adler

14.02.2012 | 19:00 Uhr
FC Kray träumt vom Doppel-Adler
Krays Trainer Dirk Wißel. Foto: Michael Gohl / WAZ FotoPool

Über 3000 Zuschauer werden am kommenden Dienstag (19.30 Uhr) erwartet, die Tribüne im Stadion am „Hallo“ ist fast ausverkauft. Die Verbandspokal-Drittrundenpartie zwischen Fußball-Niederrheinligist FC Kray und Viertligist RWE lockt die Massen. Als „nicht vernachlässigbar“ bezeichnet Kray-Coach Dirk Wißel den Schlager eine gute halbe Woche vor dem Restrunden-Auftakt in der Meisterschaft.

Klingt so, als würde er es gerne – dieses Aufeinandertreffen „vernachlässigen“. Nein, würde er nicht, betont Wißel. „Aber es spielt keine übergeordnete Rolle.“ Wichtig sei einzig und allein die Niederrheinliga-Saison, die Vorbereitung ziele auf den Auftakt beim SV Hönnepel-Niedermörmter ab. Fertig. Zumal besagte Vorbereitung ohnehin nicht ganz optimal verlaufen sei, dem Höhenflug in der Halle „sei Dank“. „Da mussten wir vor dem Wochenende natürlich immer auf die Bremse treten, das war nicht ganz so gut.“ Aber verschmerzbar, wie Wißel dann doch zugibt. Und: „Natürlich ist das auch Jammern auf hohem Niveau. Andere Teams hatten bei der Witterung gar keinen Platz zur Verfügung und mussten im Kreis laufen.“ Aber er jammere nun mal gerne (auf hohem Niveau), „weil ich das Beste herausholen will“.

Bestimmt auch beim mit Spannung erwarteten Derby gegen Rot-Weiss. Was das Beste ist? Es werden nicht wenige sein, die dem FC Kray, der nun seit anderthalb Spielzeiten durch die Ligen fegt als gebe es kein Morgen, auch gegen den Fußball-Stadtprimus viel zutrauen. Zu munter waren zum Teil die Auftritte, die den Niederrheinliga-Aufsteiger bis auf Platz zwei geführt haben. Ein Platz, der die Qualifikation für genau die Liga bedeutet, in der RWE gerade spielt.

Dirk Wißel hält den Ball natürlich flach, bildhaft wird seine Sprache. „Uns ist gegen RWE ein Heimspiel zugelost worden, das haben wir jetzt nicht mehr. Würden wir Golf spielen, müssten wir an einem Par 5-Loch ohnehin schon mit drei Schlägen auskommen, nun sind es sogar nur zwei.“ Im Golf wäre das ein double-eagle – ein Doppel-Adler.

Also volle Konzentration auf die Meisterschaft. Das Ziel ist die neue Oberliga Niederrhein, die Planungen laufen auf Hochtouren. Mit Ilias Elourichi wurde verlängert, Stürmer Marius Topolko vom Bezirksligisten SG Altenessen geholt. Heißer Kandidat für die Defensive ist Alexander Knieper von Landesligist ESC Rellinghausen. Mit weiteren Jungs sei gesprochen worden, „aber das war wirtschaftlich nicht zu machen“, so Wißel. Ansprechpartner sind aber vor allem die Spieler des aktuellen Kaders. Dirk Wißel: „Wir freuen uns über jeden Spieler, der mit uns die Oberliga Niederrhein angehen möchte.“

Achim Faust

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Kommentare
15.02.2012
05:57
FC Kray träumt vom Doppel-Adler
von EinFreund | #2

Geh endlich in Rente Erbeck......Kopfschütteln

1 Antwort
Schlagbar
von Erbeck1 | #2-1

Ich sehe keinen Grund , der einen Erfolg vom FC Kray auf der ganzen Linie ausschließt und das liegt auch an RWE . Geht so eine Partie z.B. 3:0 für RWE aus , dann wird eh von Normalität gesprochen - in Rente kann ich ja dann aufgrund des Ratschlages noch nach der Partie gehen !
Kray hat ein gutes Trainergespann, ein lehrn - und aufnahmefähiges Team , spielt nach vorne und ist gut trainiert . Nicht die schlechtesten Voraussetzungen - oder ? Letztendlich wird natürlich der RWE-Sieg erwartet und ich würde auf Kray auch kein Geld setzen - mal abwarten . Es steht zumindest ein Ereignis an , worüber gesprochen wird .

14.02.2012
20:13
Qualität
von Erbeck1 | #1

Normalerweise setzt sich Qualität durch und hier liegt die Chance für den FC Kray , weil in erster Linie RWE keine wesentlich höhere Qualität besitzt , was wegen der Grundvoraussetzungen (Liga ect.) eigentlich so sein müsste . In Verbindung mit der Krayer-Erfolgswelle sehe ich durchaus Chancen für den FC Kray und in einem Spiel ist ja eh vieles denkbar .

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