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FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“

05.06.2012 | 20:28 Uhr
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
Krays Präsident Günther Oberholz. Foto: Michael Gohl / WAZ FotoPool

Nun also doch. Oder besser: Nun also doch nicht! Das Relegations-Rückspiel zur Regionalliga zwischen dem FC Kray und KFC Uerdingen wird nicht an der Buderusstraße stattfinden, sondern ins Stadion Uhlenkrug verlegt (So., 15 Uhr). So hat es die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) entschieden, was den Krayer Präsidenten Günther Oberholz richtig auf die Palme bringt: „Wir werden damit sowohl in sportlicher als auch organisatorischer Hinsicht benachteiligt.“

Nun also doch. Oder besser: Nun also doch nicht! Das Relegations-Rückspiel zur Regionalliga zwischen dem FC Kray und KFC Uerdingen wird nicht an der Buderusstraße stattfinden, sondern ins Stadion Uhlenkrug verlegt (So., 15 Uhr). So hat es die Zentrale Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) entschieden, was den Krayer Präsidenten Günther Oberholz richtig auf die Palme bringt: „Wir werden damit sowohl in sportlicher als auch organisatorischer Hinsicht benachteiligt.“

Bereits am Tag der Auslosung hatte der NRW-Ligist KFC Uerdingen – sehr zum Unmut des FCK-Chefs – Sicherheitsbedenken gegen eine Austragung in der KrayArena geäußert, schließlich werde die Mannschaft von mehreren tausend Anhängern begleitet (wir berichteten). Die Anlage in Kray fasst aber nur rund 2000 Zuschauer. Darauf reagierte nun auch die ZIS, die ein gesteigertes Konfliktpotenzial bei dieser Partie ausgemacht hat, zumal KFC-Fans in der Vergangenheit immer wieder unangenehm aufgefallen waren. In gerade einmal drei Werktagen – einschließlich gestern (das Hinspiel in der Krefelder Grotenburg ist Fronleichnam) – muss der FC Kray nun den Umzug zum Uhlenkrug organisieren. Oberholz: „Das ist für einen kleinen Verein wie den FC Kray eigentlich kaum zu stemmen.“

Seit dem 28. Mai sei klar, dass der FCK diese Relegation spielt. „Warum hat man uns nicht da bereits gesagt, dass wir bei einem Los ,Uerdingen’ nicht in der KrayArena spielen können?“, fragt sich der Präsident enttäuscht. Denn nicht nur organisatorisch steht der Klub vor einer Herausforderung: „Sportlich sind unsere Chancen mit den beiden Partien auf Naturrasen auf den Nullpunkt gesunken“, findet Oberholz. „Man hat uns mit dieser kurzfristigen Entscheidung noch nicht einmal Gelegenheit gegeben, uns auf die veränderten Umstände einzustellen.“ Also auf Naturrasen trainieren zu können. „Damit hat man uns den Heimvorteil zunichte gemacht. Das stellt die Wertigkeit dieser Relegation zumindest in Frage.“

Achim Faust



Kommentare
07.06.2012
09:51
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von Komander | #8

nicht nur das gegen RWE doch auch alles geklappt hat, sollte man doch bei Verdacht einiger Verrückte unter den KFC Fans, den Einlass der Gäste Fans begrenzen - Notfalls sogar ausschließen oder Hand verlesen - nur wegen den Fans der Gäste kann einen Verein doch nicht den Heimvorteil genommen werden, und ist zu 100% Wettbewerbsverzerrung . ..... bin kein Krayer !!

06.06.2012
19:04
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von rotweissthomas1 | #7

@ von Laxxe

Gegen Essen, wo sich der FC sicher keine großen Chancen ausgerechnet hat stand das Finanzielle im Vordergrund.
Gegen den KFC geht es aber nicht um Geld sondern um Eine vielleicht einmalige Chance!

Müßte der KFC das Hinspiel in Duisburg austragen wären die sicher auch nicht begeistert.

Also FC. Ürdingen putzen und Party feiern.

06.06.2012
13:51
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von Laxxe | #6

Aufgrund der Sicherheit aller Beteiligten ist die Entscheidung absolut richtig!

... und eigentlich kann ich (sogar als Krefelder) den Krayer Präsidenten Oberholz voll und ganz verstehen

... wenn ich denn nicht auf die folgende Aussage von gleicher Person in einem Artikel über das Pokalspiel im Februar 2012 gegen RWE auf derwesten.de gestossen wäre:

„Aus sicherheitstechnischen Gründen und auch aufgrund der Parkmöglichkeiten rund um die KrayArena haben wir Abstand davon genommen, bei uns zu spielen“, erklärt der FC-Präsident Günther Oberholz. „Wir wollen kein unkalkulierbares Risiko eingehen, den schließlich rechnen wir mit rund 3000 Zuschauern.“

Die Rahmenbedingungen der Spiele sind vergleichbar und was bei Relegationsspielen passieren kann hat man ja wohl in jüngster Vergangenheit gesehen! Jetzt schreit man groß auf und ist bereit ein "unkalkulierbares Risiko" einzugehen?

Diese "Fähnchen im Wind"-Haltung macht ihn unglaubwürdig und ist dann doch völlig unverständlich! Sorry

06.06.2012
10:38
Sachlichkeit
von Erbeck1 | #5

Ich habe gar keine andere Entscheidung erwartet und das muss man beim FC Kray doch mal sachlich bewerten . Natürlich ist diese ganze Ablaufnummer innerhalb weniger Tage eine logistische Herausforderung hoher Güte - das packen die in Kray aber auch noch !!

Auch von Krayer-Seite hätte man sich bereits nach dem Ratingenspiel mit dieser Eventualität beschäftigen können und den Schuh muss man sich halt selbst zumindest zur Hälfte anziehen oder fehlen mir hier Kenntnisse ??

Wünsche viel "Glück" und einen geordneten Ablauf im Sinne aller Fussballfans !

06.06.2012
10:25
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von finnisworld | #4

Ab ins größtmögliche Stadion, Freikarten für alle RWE-Hools...und die Party kann steigen...

06.06.2012
10:13
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von trickflyer | #3

es gibt doch immer menschen,die stenkern und krakelen müssen.unglaublich.dann spielt doch auf der A40.

06.06.2012
07:28
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von rotweissthomas1 | #2

KrayArena hin KrayArena her.
Erst mal in der Grotenburg bestehen und dann den Lakis nach Hause schicken.
Egal aus welchem Stadion!
Der Verband ist eh nur ne Lachnummer.

Viel Glück!!!!!!!!!!!!!!

Ach ja!
Wenn der Aufstieg perfekt ist.
Immer warten bis der Schiedsrichter abpfeift!!!
Und immer daran denken, der Uhlenkrug wird noch gebraucht.

06.06.2012
02:47
FC Kray: „Man hat uns den Heimvorteil zunichte gemacht“
von Ruhrpott10 | #1

Hallo liebe Fussballfans,

man kann als neutraler Fusballfan und zugegeben Fusballaktiver( 3 Liga von unten) nur den Kopf schütteln. Super Reform, gefühlt die 4 in 5 Jahren!!! Sollte schon mal zu denken geben, dieses hin und her auf Kosten der kleinen, fleißigen Vereine, die den Unterbau für alle anderen bilden! Dann die Geschichte mit der Auslosung! Lotto spielen ist ja auch neuerdings eine olympische Sportart - warum zählen da nicht die sportlichen bzw. leistungsbezogenen Aspekte wie z.B. der vierte, höchstspielende und bestplazierte, der NRW Liga(Velbert) bekommt aus sportlichen Gründen das Freilos: wär ja nur gerecht! FCB hätte im Champions Ligue Finale auch ca. 300.000 Karten verkaufen können, mussten die deshalb in z.B. Dortmund spielen? Nein!!! wäre undenkbar! Aber ist eben FCB und Kray ist Kray, eben ein kleiner(symphatischer) Verein! Auf jeden Fall sollten aus sportl. und wirtschaftl.Gründen die Vereine und nicht irgentwelche Instituationen entscheiden wo gespielt wird !!!!!

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