Etuf-Damen gegen Berlin wieder unter Druck

Lisa Ponomar empfängt an diesem Samstag mit dem Etuf  in der 1.Liga BW Berlin.
Lisa Ponomar empfängt an diesem Samstag mit dem Etuf in der 1.Liga BW Berlin.
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Was wir bereits wissen
Nun gab es also doch die Höchststrafe für die Etuf-Damen in der 1.Tennis-Bundesliga. Bei der Heimpremiere am Baldeneysee unterlag der Gastgeber dem Titelkandidaten Ratingen mit 0:9. Am Samstag steht Essen gegen BW Berlin schon wieder unter Druck, weil die Konkurrenz gepunktet hat.

Nun gab es also doch die Höchststrafe für die Etuf-Damen in der 1.Tennis-Bundesliga. Bei der Heimpremiere am Baldeneysee unterlag der Gastgeber dem Titelkandidaten Ratingen mit 0:9. Die Ratinger hatten allerdings nach den Erfolgen der Essenerinnen am ersten Doppelspieltag in Moers (8:1) und Aachen (7:2) ordentlich aufgerüstet. „Die waren einfach zu stark“, sagte Etuf-Teammanagerin Sabine Schmitz. Die rund 850 Zuschauer sahen dennoch attraktiven Sport und spürten die Einseitigkeit des Duells nicht immer. Viermal zwang der Außenseiter den Kontrahenten in den Matchtiebreak, ein etwas besseres Gesamtergebnis wäre möglich gewesen.

Doch weniger die Höhe der Niederlage schmerzt, als mehr der gesamter Spieltag. Denn überraschend konnte die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt punkten. Moers siegte in Karlsruhe mit 5:4, wehrte dabei auch einige Matchbälle gegen sich ab. Berlin behauptete sich mit 5:4 in Regensburg. „Der absolute Gau“, sagt Schmitz.

Beim zweiten Heimspiel an diesem Samstag (11 Uhr, Baldeneysee) steht der Etuf nun wieder erheblich unter Druck. Gast ist BW Berlin. Und wie vor einer Woche hat sich Schmitz mit personellen Unwägbarkeiten auseinander zu setzen, die spielentscheidend sein können. Klar ist, dass Maria Irigoyen, die Nummer drei im Team, wieder nicht dabei sein wird, weil sie bei einem WTA-Turnier in Nürnberg die Qualifikation spielt. Auch Tereza Martincova hatte sich dort gemeldet. „Wenn auch sie ausfällt, wird es ganz schwer für uns“, räumte Schmitz ein. Am späten Nachmittag erreichte sie eine E-Mail aus Nürnberg. „Zu 90 Prozent wird Martincova spielen.“ Doch es bleiben unsichere zehn Prozent. Als Nachrückerin steht Katharina Holert bereit. Personell besitzt Berlin ohnehin einen Vorteil, denn sie haben ihre Stammmannschaft eigentlich immer zur Verfügung.