Etuf-Damen bleiben ohne Punkt

Etuf –RTHC Leverkusen 1:3 (0:1). Mit acht Niederlage und ohne Punkt beenden die Etuf-Damen die Saison in der Hallenhockey-Bundesliga. „Es war eine sehr schwierige Saison, mit Höhen und Tiefen. Wir wurden in einigen Spielen weit unter Wert geschlagen und haben uns vor allem gegen die Topteams teilweise gut verkauft. Leider reichte es meisten nur für eine starke erste Halbzeit“, zog Mannschaftsbetreuer Dietz Blank eine relativ positive Bilanz von einer Saison, die Trainer Carsten Borstel als „Lern- und Erfahrungsphase“ für die junge und neu formierte Mannschaft sieht.

Den Essenern fehlte vor allem eine Torjägerin. Das zeigen magere zehn Treffer in den acht Begegnungen. Ladehemmung hatte das Team auch bei Ausklang gegen Leverkusen. Trotz des frühen Rückstandes durch Serafina Pütz (2.) war der Etuf gleichwertig und hatte ein deutliches Chancenplus. Neben drei vergebenen Strafecken und einem Siebenmeter (9.) durch Anna Giskes, scheiterte der Etuf mehrmals freistehend an der starken RTHC-Torhüterin.

Anschlusstor nicht anerkannt

Mit dem Beginn von Hälfte zwei kassierten die Essener durch einen Konter den zweiten Treffer (31.). Mit dem 0:3 (43.) wurde der Spielverlauf allerdings auf den Kopf gestellt. Tanja Barfeld, die nach einer Viertelstunde bereits mit einem Pfostenschuss Pech hatte, gelang der lange verdiente Anschlusstreffer (46.). Fünf Minuten wurde dem Gastgeber das 2:3 durch Leoni Kunze versagt. Die sehr guten Schiedsrichterinnen räumten später eine Fehlentscheidung ein. „Die Mannschaft hat alles gegeben. Wir haben uns wieder viele Chancen erspielt, die wir leider nicht verwerten konnten“, so Trainer Borstel.

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