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ETB will mit Sieg in die Verfolgerrolle schlüpfen

29.10.2010 | 22:55 Uhr
ETB will mit Sieg in die Verfolgerrolle schlüpfen
Die ETB-Spieler Pier Schulz, Ozan Yilmaz, Kamil Bednarski und Niclas Schweer. Michael Gohl / WAZ FotoPool

Essen.Fünfmal in Folge sind die Fußballer des ETB in der NRW-Liga zuletzt ohne Niederlage geblieben. 11 von 15 möglichen Zählern haben sie dabei geholt und sich damit auf Tabellenplatz fünf verbessert.

„Jetzt müssen wir unbedingt weiter punkten, damit wir uns in der Spitzengruppe festsetzen“, fordert Trainer Dirk Helmig vor dem Heimspiel gegen Westfalia Rhynern (Sonntag, 15 Uhr, Uhlenkrug).

Gegen den Aufsteiger aus Hamm sind die Schwarz-Weißen klarer Favorit. Aber nicht nur, weil die Gäste derzeit mit lediglich einem Sieg aus elf Partien Vorletzter sind, sondern auch, weil sich die zuweilen dramatische Verletztensituation beim ETB unter der Woche etwas entspannt hat. So kehren gegen Rhynern Torhüter Tobias Ritz, Kamil Bednarski und Pier Schulz ins Team zurück, dafür sind jedoch Björn Grallert und Stefan Hensel angeschlagen. Dennoch geht Helmig davon aus, dass er erstmals seit Wochen wieder auf einen 18-köpfigen Kader setzen kann.

Ein Wiedersehen gibt es für die Schwarz-Weißen mit ihrem ehemaligen Spieler Michael Lusch. Der Ex-Profi, der es für Dortmund, Kaiserslautern und Uerdingen auf 277 Bundesliga-Einsätze brachte, ist seit rund anderthalb Jahren Trainer der Westfalia. Von 1996 bis 1998 schnürte Lusch die Stiefel für den ETB. Auch Dirk Helmig kennt sein Gegenüber gut. „Wir haben einst zusammen bei RWE gespielt“, berichtet Helmig. Intensiven Kontakt haben die beiden aber nicht.

„Eine fußballerisch starke Mannschaft“, sieht Helmig auf sein eigenes Team zukommen. Daher lautet die Vorgabe, dass der ETB Druck erzeugen und den Widersacher nicht zu Entfaltung kommen lassen soll. Und falls das gelingt, stehen die Chancen recht gut, dass die Erfolgsserie hält.

Christian Schwarz

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