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ETB trifft den Korb nicht

21.12.2011 | 22:16 Uhr
ETB trifft den Korb nicht
Auch ETB-Kapitän Sebastian Schröter konnte die Niederlage in Homburg nicht verhindern. Foto: Michael Gohl

Saar-Pfalz Braves -
ETB Baskets76:63 (38:32)

Die ETB Wohnbau Baskets mussten ohne Weihnachtsgeschenke die Heimreise aus Homburg antreten: Der Basketball-Zweitligist (Pro A) unterlag am Mittwochabend den krisengeschüttelten Saar-Pfalz Braves klar mit 63:76, damit verpassten es die Essener, sich vor der kurzen Weihnachtspause tief im Tabellenmittelfeld festzubeißen.

Der ETB reiste mit viel Selbstvertrauen in den Südwesten – allerdings ohne Marco Buljevic und Dario Fiorentino. Erwartet wurde ein verunsicherter Gegner: Sechs Niederlagen in Folge hatten die Homburger zuvor zu verkraften gehabt. Der Trennung von Coach Nenad Josipovic folgten Vertragsauflösungen mit Spielern: mit Rob McKiver und – gestern noch vor dem Spiel – Jasmin Catovic. Die Konsequenz aus einem enttäuschenden 13. Tabellenplatz. Der ETB wusste daraus kein Kapital zu schlagen.

Dabei erwischten die Essener den erhofften positiven Start, lagen schnell mit sechs Punkten vorne (10:4, 4.), eine Minute später waren es sogar schon neun (15:6, 5.). Eine Serie von 2:15 verhagelte den Wohnbau Baskets aber das erste Viertel – und baute einen angeschlagenen Gegner auf, der zusehends sicherer wurde. Etwas absetzen konnte sich Saar-Pfalz Braves erst kurz vor der Halbzeitpause – 32:38, kein Ergebnis, was nicht mehr zu drehen gewesen wäre.

Doch wer den Korb nicht – oder kaum – trifft, dessen Aussichten auf eine Wende sind trübe. Nur insgesamt 18 Prozent der „Drei-Punkte-Versuche“, fanden ihr Ziel. Erschreckend: Bei den Nahdistanzversuchen waren es auch nur 33 Prozent. Die Gastgeber bauten die Führung auf bis zu 16 Punkte aus, am Ende stand eine 63:76-Niederlage für den ETB. „Wir hatten vor allem von außen nicht die Quote wie zuletzt“, analysierte Trainer Igor Krizanovic. Der Kroate war enttäuscht. „Das lag am Gegner, der gut verteidigt hat. Aber auch an uns.“

ETB: Chones (14), Henley (11), Wysocki (9), Alexander (7/davon 1 Dreier), Schröter (6), Carney (5/1), Bartels, Henrichs (je 4), Kern (3/1).
Viertel: 23:21, 15:11, 19:14, 19:17.
Spielfilm: 4:10 (4.), 6:15 (5.), 21:17 (8.), 23:21 (10.), 28:27 (15.), 34:27 (18.), 36:32 (20.), 43:32 (21.), 51:40 (27.), 57:44 (29.), 68:53 (36.), 76:60 (40.), 76:63 (40.).

Achim Faust

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