ETB sieht Start in Rückrunde als Neuanfang

Bleibt zweckoptimistisch: ETB-Trainer Mircea Onisemiuc.
Bleibt zweckoptimistisch: ETB-Trainer Mircea Onisemiuc.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Am Uhlenkrug ist am Sonntag TuS Bösinghoven zu Gast. Im Hinspiel sah die Zukunft nach dem 3:1-Sieg noch sorgenfrei aus.

An diesem Sonntag (15 Uhr) empfängt der ETB am Uhlenkrug TuS Bösinghoven. Sechs Monate liegt das letzte Treffen der beiden Teams zurück. Damals war der ETB-Vorstand neu im Amt, die Schwarz-Weißen siegten mit 3:1 und nährten Hoffnungen auf eine sportlich und finanziell sorgenfreie Saison. Was für ein Trugschluss.

Ein halbes Jahr später gibt es schon wieder einen neuen Vorstand, zwei Monatsgehälter stehen wohl noch aus und der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze beträgt fünf Punkte. Da bleibt nur Zweckoptimismus: auf die Hoffnung, dass der Verein irgendwann doch noch die angeblich schon lange zugesagten Sponsorengelder bekommt und darauf, dass sich die sportliche Situation zum Guten wendet - irgendwie.

Ein Sieg gegen Bösinghoven wäre ein Anfang. Allerdings gewannen die abstiegsbedrohten Bösinghover zuletzt 6:1 gegen die U23 von RWO. „Das hat für mich keine Aussagekraft“, sagt ETB-Trainer Mircea Onisemiuc. „Deren kleiner Kunstrasenplatz kommt ihnen entgegen, weil sie aggressiv sind und dort schnell in die Zweikämpfe kommen.“

Am Uhlenkrug ist Onisemiuc optimistisch, dass sich das Spiel seines Teams auch ohne Cedric Vennemann (Trainingsrückstand) durchsetzt. Der ETB war vor der Winterpause gut drauf. Zehn Punkte holte er aus vier Spielen. Die schwache Vorbereitung spart Onisemiuc bewusst aus. „Nachdem das Spiel gegen Bocholt ausgefallen ist, sind die Jungs noch heißer.“ Inwieweit die wohl noch ausstehenden Gehälter die Stimmung und vielleicht auch den Leistungswillen drücken, dazu will Onisemiuc nichts mehr sagen. Es klingt, als würde auch diesmal ein Sieg gegen Bösinghoven kein Allheilmittel sein.