ETB Baskets sind in Nürnberg chancenlos und raus

Enttäuscht:  Michael Jost, Logan Stutz und Marco Buljevic von den ETB Baskets.
Enttäuscht: Michael Jost, Logan Stutz und Marco Buljevic von den ETB Baskets.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Aus! Das Spiel ist aus, die Saison ist vorbei für die ETB Wohnbau Baskets. Der Essener Basketball-Zweitligist musste sich im fünften und entscheidenden Playoff-Viertelfinale bei rent4office Nürnberg deutlich mit 63:83 geschlagen geben, der NBC entschied damit eine packende, intensive Serie knapp für sich.

Nürnberg.  . Aus! Das Spiel ist aus, die Saison ist vorbei für die ETB Wohnbau Baskets. Die Essener mussten sich im fünften und entscheidenden Playoff-Viertelfinale bei rent4office Nürnberg deutlich mit 63:83 geschlagen geben, der NBC entschied damit eine packende, intensive Serie doch noch knapp für sich.Groß die Enttäuschung bei den Essenern, weil das Halbfinale drin war. Vielleicht nicht am Dienstag. Aber am vergangenen Sonntag, mit einer 2:1-Führung im Rücken, war die Chance im Heimspiel da gewesen. Sie blieb ungenutzt. Nun geht’s in den Urlaub - und nicht gegen Gießen.

In Nürnberg war letztlich nichts mehr zu holen. Zwar lieferten dieBaskets ein ordentliches erstes Viertel ab, fanden deutlich schneller ihren Rhythmus als zuletzt in Essen. Das erste Viertel ging an die Gäste - und trotzdem hatte der ETB sein „Päckchen zu tragen“: Da war der Schock, als Shooting Guard Marco Buljevic nach sieben Minuten verletzt raus musste - er war bei einem Wurf an einer Bande am Spielfeldrand umgeknickt. Da war die enorme Foulbelastung: Chris Alexander bekam im ersten Viertel zwei Aktionen gegen sich gepfiffen bekam, bei Gary Johnson waren es sogar drei. Und so kam Marvin Jahn in diesem alles entscheidenden Viertelfinale - in Abwesenheit von Johnson (den Trainer Igor Krizanovic natürlich erst mal auf die Bank beorderte) und Buljevic (der auch nur pausieren musste, er war Mitte des zweiten Viertels wieder da) zu unverhofft vielen Einsatzminuten. Er löste seine Aufgabe gut, auch wenn er mit der allerletzten Aktion des zweiten Viertels Nürnberg zwei ärgerliche Punkte spendierte.

Es passte irgendwie in diesen Abschnitt, der deutlich verloren ging (25:11). Aus der Distanz versuchten es die Schwarz-Weißen nur selten, unter dem gegnerischen Korb wurden die Jungs immer wieder geblockt. Das Team kam einfach zu selten durch. Der NBC machte dagegen seine Punkte, erkämpfte sich eine Pausenführung, die mit zwölf Punkten durchaus schon komfortabler ausfiel. Nürnberg hatte sich - angeführt von einem starken Braydon Hobbs - freigespielt, drehte vor heimischer Kulisse auf. Bis auf 21 Punkte schraubte der Gastgeber den Vorsprung nach der Pause aus, wirklich dagegenhalten konnte der ETB nicht mehr. Der schwarz-weiße Tank leer. Die Essener ließen nicht weiter abreißen, mehr war nicht drin. 63:83 - aus und vorbei. Eine deutliche Pleite die sich natürlich auch in der Statistik widerspiegelte.

Nürnberg -
ETB 83:63 (45:33)

ETB: Alexander (15/davon 1 Dreier), Hackenesch (11), Johnson (8/2), Christen (7/1), White (7/1), Buljevic (4), Jost (4), Oudendag (2), Jahn (1), Klöß.

Viertel: 20:22, 25:11, 15:7, 23:23.

Spielfilm: 4:4 (2.), 8:8 (5.), 18:12 (8.), 18:19 (9.), 20:22 (10.), 26:26 (14.), 34:28 (18.), 41:31 (19.), 45:33 (20.), 48:33 (21.), 52:35 (26.), 60:39 (29.), 63:48 (33.), 66:48 (33.), 70:50 (35.), 72:57 (37.), 80:60 (39.), 83:63 (40.).