Es geht voran an der Hafenstraße: Heppke bleibt bis 2014
01.02.2012 | 20:13 Uhr 2012-02-01T20:13:00+0100
Es weht in diesen Tagen ein eisiger Wind. Auch an der Hafenstraße, was allerdings keineswegs Sinnbild ist für die Gemengelage bei den Rot-Weißen. Die sind mit sich im Reinen, lassen sich von sportlichen Rückschlägen wie dem 3:4 gegen den 1.FC Köln II am vergangenen Samstag nicht aus der Ruhe bringen. Die Arbeit geht weiter, es geht voran. Und das darf man dann ruhig wörtlich nehmen.
Neben dem maroden Georg-Melches-Stadion entsteht der neue Essener Fußball-Tempel. Die hellgrauen Beton-Stufen der Tribünen sind deutlich erkennbar, an der Haupttribüne werden derzeit die Stahlpfeiler für das Dach installiert. Und trotz des Frostes drehten sich auch gestern die rot-weiß gestrichenen Arbeitskräne.
Der RWE-Vorsitzende Michael Welling nahm den 105.Geburtstag von Rot-Weiss Essen am Mittwoch zum Anlass, um einigen Journalisten die bauliche Entwicklung vor Ort zu zeigen. Und so nebenbei verkündete er auch noch, ausgerechnet im künftigen VIP-Bereich des Stadions, dass auch in der kommenden Saison in der neuen Arena heimisches Pils gezapft wird.
Ein Stündchen später im warmen Presseraum waren dann sportliche Belange das Thema. Schließlich steht für RWE am Samstag die Regionalliga-Pflicht beim SV Elversberg im Terminkalender (14 Uhr, Waldstadion). Allerdings ist noch keineswegs sicher, ob dieses Spiel stattfinden wird. „Der Rasen dort ist gefroren und mit Schnee bedeckt“, informiert RWE-Teammanager Damian Jamro. Am heutigen Donnerstag wird eine Platzkommission entscheiden, ob die Partie angepfiffen wird.
Bereits gesichert haben sich die Rot-Weißen indes die Dienste von Markus Heppke (25). Der Mittelfeldspieler, der zum Saisonbeginn vom Wuppertaler SV nach Essen gekommen ist, erhält einen Zweijahresvertrag. Überzeugungsarbeit war es nicht, denn Heppke sei längst von Rot-Weiss überzeugt und will bleiben. „Er hat gezeigt, dass er ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft ist“, lobt Jamro. Man werde nun mit weiteren Spielern sprechen und alsbald Ergebnisse verkünden. Wie gesagt: Es geht voran.
Die Rot-Weißen feierten am gestrigen Mittwoch ihren 105.Geburtstag. Am Abend – zur symbolträchtigen Uhrzeit um 19.07 Uhr – trafen sich in der Vereinsgaststätte an der Hafenstraße diejenigen Anhänger, die sich für den Erhalt der Haupttribüne des Georg-Melches-Stadions einsetzen. Sie wollten eine offizielle Initiative ins Leben rufen.
17:12
Dann müssten auch die ersten Flutlichtmasten die nicht mehr da sind zu sehen sein
und was ist mit der Westkurve ( Wieboldtv Rot-weiss Essen Nostalgie ) dort zu sehen .
Die Haupttribüne abreissen und ein kleines Museum mit ein Model des damaligen Stadions bauen .
13:29
Wow, was für eine Vorstellung: Ein neues Stadion und davor als Entrée ein Baudenkmal, dass es so wohl nirgends gibt. Ich kann die Abrisswütigen nicht verstehen. Wenn ich mir vorstelle, was dort alles möglich wäre, komme ich fast ins Schwärmen.
13:20
Dass es mit dem Stadion-Neubau vorangeht ist sehr erfreulich, holt tatsächlich aber nur bedingt die jahrzehntelangen Versäumnisse der Lokalpolitik nach. Ebenso erfreulich ist auch die positive Beendigung des Insolvenzverfahrens. Man muss jetzt aber auch wieder verstärkt an die sportliche Zukunft des Mythos RWE denken, die Vertragsverlängerung von Heppke ist dabei nur ein erster, kleiner Schritt. Die Regionalliga wird durch die Erweiterung zukünftig sportlich noch mehr an Wert verlieren. Die 3. Liga ist und bleibt das sportliche Ziel!
Ansonsten wünsche ich dem rot-weissen-Aushängeschild der Ruhrmetropole und seinen unglaublich treuen Fans nur zu: Herzliche Glückwünsche zum Geburtstag!
11:40
Gut, daß es Heppke bei uns gefällt. Ein Zeichen für alle Spieler, in Essen wird was gemacht, da können wir was werden. RWE hat wieder Perspektive in Richtung Profifußball.
Über Bier mag man streiten, Stauder schmeckt mir nicht. Ich trinke Schloßquelle, auch ein lokaler Anbieter!
Die alte Tribüne soll weg. Allerdings ist mir eine Idee gekommen: Was wäre mit der Erhaltung eines Teiles der zur Hafenstr. zeigenden Tribünenwand mit einer erklärenden Tafel. Auf einer Fläche von ca. 6 x 20 m, Begehbar, Eingefriedet, gem. Stellenbeschreibung vom Platzwart zu pflegen. Das Teil sollte das Profil der jetzigen Tribüne zeigen. Erkärend die Stahltafel mit eingelassenen Buchstaben aus Kohle!
Naja, ich könnte mir auch vorstellen, das Ratstürmchen mit 1907 rotweissen Streifen zu verzieren...., auch nur so ´ne Idee!
11:16
Ja ich schließe mich der Meinung von woody an, weg mit der Alten Hauptribüne und ich bin gerne bereit mich einer Initiative die sich dagegen Ausspricht anzuschließen. Tragt RWE in eurem Herzen und klammert euch nicht an Relikten aus vergangenen Tagen.
Glück auf.
21:08
Schön das es voran geht!
Aber der letzte Absatz vom Treffen der Leute die die Alte Haupttribüne erhalten wollen kotzt mich an! Den es interessiert sie nicht ob die Mehrheit der RWE-Fans das wollen oder nicht! Selbst wenn es einen Sponsor gibt will ich persönlich keinen alten Betonklotz der Zweckentfremdet halb in einem Loch steckend uns dringende Parkplätze und was noch wichtiger ist quer stehend den ungestörten Blick auf unser neues Wohnzimmer nimmt!
1. Bitte demnächst die Texte vor dem abschicken nochmals durchlesen und korrigieren! Vernünftige Rechtschreibun und Satzzeichen, sowie ordentlicher Satzbau erleichtern allen das Leben. Auch die Wortwahl ist nicht gut gewählt.
2. Woher wissen Sie, "ob die Mehrheit der RWE-Fans das wollen oder nicht"?
3. Sie prangern es an, das die Initative es angeblich nicht "interessiert" ob es die "Mehrheit der RWE-Fans" "wollen oder nicht", sprechen aber im nächsten Absatz davon das Sie "persönlich" es nicht wollen - auf der einen Seite der Initative vorwerfen, dass man angeblich nicht auf andere eingeht und auf der anderen Seite aber seinen persönlichen Willen in den Vordergrund bringen: passt nicht zusammen oder?
4. "uns dringende Parkplätze und was noch wichtiger ist quer stehend den ungestörten Blick auf unser neues Wohnzimmer nimmt" - wer sagt, dass das nicht zu kombinieren ist? Tradition und Moderne? Überhaupt mit dem Thema beschäftigt was und wie möglich ist, oder einfach nach persönlichen und egoistischem Empfinden vorgegangen was Sie wollen?
1. Erst mal selber fehlerlos schreiben!:D
2. Persönlich, egoistisch? Was sind denn dann ein par Selbstdarsteller die sich nur selbst ein Denkmal setzen wollen?
Erstmal Klasse das Markus bei uns bleibt.
Weg mit der alten Tribüne lasst lieber einen Flutlichtmast stehen denn wir hatten die erste Flutlichtanlage in Deutschland ein Denkmal. Den könnte man als Vorplatz und Parkplatzbeleuchtung nutzen, dann hätten wir wieder was einmaliges an der Hafenstraße.
Glück auf RWE