Es geht für Leipzig um ganz wichtige Punkte

Ein letztes Mal in diesem Jahr muss der Handball-Zweitligist Tusem Essen noch ran: An diesem Montagmorgen startet der Mannschaftsbus in Richtung Sachsen. Dort wartet am Abend kein Geringerer als der Spitzenreiter DHfK Leipzig (19.30 Uhr, Arena Leipzig).

Mit diesem Spiel endete ein anspruchsvolles Programm für die abstiegsbedrohten Essener, das sie bisher relativ gut bewältigt haben. Auf die Klatsche gegen den Tabellenzweiten Bittenfeld (17:37) folgte der 25:24-Heimsieg über den Dritten Nordhorn. Nun also der Liga-Primus, der zuletzt in Bittenfeld mit 28:32 das Nachsehen hatte. „Wir haben nach Bittenfeld noch etwas gutzumachen und wollen Leipzig so lange wie möglich ärgern“, sagt Tusem-Trainer Mark Dragunski. Wichtig sei auch, wie man in die Partie komme. „Das ist dann eine Frage des Selbstbewusstseins.“ „Wir müssen noch einmal einen emotionalen Auftritt hinlegen“, fordert Leipzigs Trainer Christian Prokop, der ehemalige Essener. „Es geht um ganz wichtige Punkte.“