Erste Unterschrift ist trocken: Marco Buljevic bleibt beim ETB

Bleibt den Essenern treu:  Marco Buljevic (ETB).
Bleibt den Essenern treu: Marco Buljevic (ETB).
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Shooting Guard geht in sein sechstes Jahr bei den Wohnbau Baskets.

Essen.. Und wieder macht Marco Buljevic den Anfang: Der 28-jährige Shooting Guard hat seinen Vertrag beim Basketball-Zweitligisten (Pro A) ETB um ein Jahr verlängert, erneut ist die Nachricht von der Fortsetzung seines Engagements bei den Wohnbau Baskets die erste hinsichtlich der Kaderplanung für die neue Saison (einzig der Vertrag von Mark Gebhardt war nicht ausgelaufen).

Eine größere Bedeutung sei dem freilich nicht beizumessen, lacht Buljevic, der damit schon in sein sechstes (!) Jahr in Essen geht.

Lukrative Angebote

Man habe frühzeitig begonnen, Gespräche zu führen, erläutert er. Weil es schon im Winter lukrative Angebote gegeben habe. „Wenn das ganze Team gut spielt, wird auch jeder einzelne Spieler interessanter.“ Man konnte sich einigen, auch weil der ETB bereit war, sich „zu strecken“, so Patrick Seidel. Für einen absoluten Leistungsträger, „der die Systeme kennt, die Arbeit mit Trainer Igor Krizanovic und eine Identifikationsfigur“, freut sich der neue Geschäftsführer der Wohnbau Baskets.

Darüber hinaus tut sich ein Marco Buljevic offensichtlich ohnehin schwer, den ETB zu verlassen („Ich fühle mich pudelwohl!“). Da sind private Gründe: Im Juni heiratet Marco Buljevic seine Verlobte, „Essen ist mein Zuhause geworden“, strahlt der 28-jährige Student.

Und da ist natürlich vor allem die Perspektive des Klubs: Die Wohnbau Baskets konnten sich in den vergangenen Jahren weiterentwickeln, sportlich und strukturell. In kleinen Schritten zwar, aber immerhin. Im schwarz-weißen Umfeld hofft man, dass der nächste ein größerer sein möge, Marco Buljevic hält dies für möglich. „Ich habe jedenfalls den Eindruck, dass es kein guter Zeitpunkt ist, eine neue Herausforderung zu suchen. Ich bin von der Perspektive und dem Potenzial der Wohnbau Baskets überzeugt, da wäre ich gerne dabei.“ Und so setzte er am Ende seine Unterschrift erneut auf ein schwarz-weißes Papier.

Es soll – erneut – der Startpunkt sein für weitere Meldungen, mit einigen Spielern seien die Verhandlungen sehr weit, hieß es beim ETB.