Eric Sommer war voll des Lobes

Die Wohnbau Rockets gewinnen den Europapokal. Im Endspiel besiegten die Essener das Team des SHC Biel/ Bienne SeelanderS mit 7:4. Auf dem Foto: Erik Sommer. Danny Albrecht und der Rockets Vorsitzender Thomas Böttcher
Die Wohnbau Rockets gewinnen den Europapokal. Im Endspiel besiegten die Essener das Team des SHC Biel/ Bienne SeelanderS mit 7:4. Auf dem Foto: Erik Sommer. Danny Albrecht und der Rockets Vorsitzender Thomas Böttcher
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Präsident des internationalen Verbandes hofft auf eine Wiederholung bei den Essener Gastgebern.

Lob von höchster Stelle erhielten die Rockets im Anschluss an den Europapokal der Pokalsieger auch von Eric Sommer. „Es war eine superschöne Veranstaltung, und wir hoffen, dass wir auch in den kommenden Jahren mal wieder in Essen zu Gast sein dürfen“, erklärte der Präsident des internationalen Skaterhockey-Verbandes.

In Torhüter Tim Koziol und Verteidiger Danny Albrecht wurden gleich zwei Essener Spieler in die Allstar-Mannschaft des Europapokals gewählt.

Top-Scorer des Turniers war Oliver Sommer von den Gentofte Ravens (Dänemark), der es in sechs Spielen auf zwölf Tore und sechs Vorlagen brachte. Ihm folgten auf den Plätzen zwei und drei Dominik Luft (7/9) und Danny Albrecht (7/8) von den SHC Wohnbau Rockets.

Als Sieger des Europapokals der Pokalsieger haben sich die Rockets automatisch und schon jetzt für die Neuauflage des Wettbewerbs im kommenden Jahr qualifiziert.

Gleich doppelten Grund zur Freude hatte Rockets-Jungspund Florian Breves. Denn das Ausnahmetalent feierte am ersten Turniertag seinen 16. (!) Geburtstag.

Obwohl viele Spiele eng umkämpft waren, boten die Teams einen enorm fairen Sport. So gab es neben den üblichen Zwei-Minuten-Strafen insgesamt lediglich zwei Fünf-Minuten-Strafen durch die umsichtigen und stets gut pfeifenden Schiedsrichter.

Ganz tief in den Regularien wühlen mussten die Verantwortlichen, um herauszufinden, ob sich der Crefelder SC oder die Crash Eagles Kaarst als viertes Team für das Halbfinale qualifiziert hatten. Da beide Mannschaften nach der Zwischenrunde punkt- und torgleich waren, zogen die Kaarster in die Vorschlussrunde ein, weil sie bis dahin weniger Strafzeiten als die Crefelder erhalten hatten.

Ob sich der Europapokal der Pokalsieger für die Rockets auch in finanzieller Hinsicht gelohnt hat, muss sich noch zeigen. „Es kommt natürlich auch darauf an, was wir an Eintritt, Getränken und Speisen eingenommen haben“, begründet der SHC-Vorsitzende Thomas Böttcher, der zumindest auf „eine schwarze Null“ hofft.