Erfolgsgaranten Max Hoff und Max Rendschmidt

Max Hoff (Essen) gewinnt beim Weltcup in Duisburg den KI 1.000m
Max Hoff (Essen) gewinnt beim Weltcup in Duisburg den KI 1.000m
Foto: ute freise
Was wir bereits wissen
Die beidenKGE-Asse haben nach herausragenden Leistungen beim Weltcup auf der Duisburger Wedau hre WM-Qualifikation bereits sicher

Beste Bedingungen am Wochenende und beste Leistungen: die Duisburger Wedau scheint für die KGE-Asse ein gutes Pflaster zu sein. Insbesondere für die „Aushängeschilder“ Max Hoff im 1000m-Einer und Max Rendschmidt mit seinem Berliner Partner Marcus Groß im 1000m-Zweierkajak. Nach ihren WM-Siegen an selber Stelle 2013 und ihrem EM-Gold vor drei Wochen in Racice/Tschechien bleiben sie in dieser Saison weiterhin ungeschlagen und siegten am Wochenende auch beim bestens besuchten Weltcup in Duisburg. Was für beide auch die WM-Qualifikation bedeutete und womit sie neben Canadier-Olympiasieger Sebastian Brendel für den Deutschen Kanu-Verband einmal mehr zu den Erfolgsgaranten zählten.

Nach Auftaktsieger Brendel war es Max Hoff, der im 1000m-Einerkajak die deutsche Siegesserie fortführte. Über 1,5 Sekunden betrug im Ziel sein Vorsprung vor dem Tschechen Josef Dostal und Dauerkonkurrenten Rene Holten Poulsen/Dänemark. „Ja, das war ein schönes Rennen. Ich bin auf der Strecke ruhig geblieben und habe versucht, dass umzusetzen, woran ich mit den Trainern gearbeitet habe“, erklärte Hoff später. Auf der Strecke mitzufahren, dranzubleiben, ökonomischer und konstanter zu fahren, lautete die Marschroute. Um am Ende mit dem Endspurt nicht unter zu viel Druck zu geraten.

Eine Taktik, die schon im Vorjahr funktionierte, bis Hoff erkrankte und aus dem Tritt kam. „Jetzt scheint es wieder zu klappen. Das gibt mir Selbstvertrauen, dass ich weiß, auch auf der Strecke mitfahren zu können. Ich denke, ich bin auf einem guten Weg. Vor allem macht es mir nach der verkorksten WM wieder richtig Spaß“, war Hoff mit sich mehr als zufrieden.

Das gilt auch für Max Rendschmidt mit seinem Berliner Zweierpartner Marcus Groß. Wie Hoff fuhren sie nach dem EM-Titel auf der Duisburger Wedau Weltcup-Gold ein – vor dem wie erwartet sehr starken Boot aus Australien und Ungarn. „Nachdem es auf der EM trotz Sieg noch nicht so richtig gut lief und wir das Beste daraus gemacht haben, hatten wir heute einen richtig guten Tag. Am Ende ist es immer eine Erleichterung, wenn man sieht, dass man vorne ist“, war der jüngere Max happy. Auch für Rendschmidt-Groß heißt es weiterarbeiten bis zur WM in Mailand, denn da waren sie sich einig „es gibt noch einiges zu tun, um diese Form zu halten und auszubauen“. Dass sie aber auf dem richtigen Weg sind, haben sie in Duisburg eindrucksvoll unterstrichen. „Beide Boote haben sich sehr, sehr gut präsentiert und richtig coole Rennen gefahren“, bestätigte Bundestrainer Arndt Hanisch.