Eigene Fehler verhindern Überraschung
04.05.2008 | 18:00 Uhr 2008-05-04T18:00:00+0200Cardinals verlieren in Düsseldorf mit 21:37
FOOTBALL 2. BUNDESLIGA Düsseldorf Panther Assindia Cardinals 37:21 Die Viertel: 14:7, 3:7, 0:7, 20:0.
Zuschauer: 1250.
Spielfilm: 6:0 Pochmann, 7:0 de Haer, 13:0 Schorn, 14:0 de Haer, 14:6 Trebski, 14:7 Jungblut, 14:13 M. Schulz, 14:14 Jungblut, 17:14 de Haer, 17:20 Sammariano, 17:21 Jungblut, 23:21 Büttner, 29:21 Schorn, 30:21 de Haer, 36:21 Baumbach, 37:21 de Haer.
An das letzte Viertel des Rhein-Ruhr-Duells bei den Düsseldorfer Panthern werden sich die Zweitliga-Footballer der Assindia Cardinals nur ungern erinnern. Mit 0:20 gingen die Essener im Schlussabschnitt unter und gaben damit eine zuvor bereits gedrehte Partie noch aus der Hand.
"Wir haben das Spiel über weite Strecken dominiert, doch unsere individuellen Fehler haben es zu Gunsten der Panther entschieden", sinnierte Essens Defense-Line-Coach Anthony Doghmi im Anschluss an die Begegnung, in der Cardinals-Quarterback Andreas Trebski zur tragischen Figur wurde.
Gleich den ersten Ball des Spiels trug Düsseldorfs Christian Pochmann über 80 Yards in die Essener Endzone. Und nachdem Fabian Schorn kurz darauf den zweiten Touchdown der Panther erzielte, lagen die Essener früh mit 0:14 hinten. Dann aber drehte Spielmacher Trebski gegen seinen Ex-Klub mächtig auf und brillierte: Zunächst brachte er die Cardinals durch einen erlaufenen Touchdown heran. Und mit mustergültigen Pässen sorgte Trebski dann dafür, dass die Essener nach dem dritten Viertel sogar mit 21:17 in Führung lagen.
Im finalen Abschnitt aber war Trebskis Gala-Form urplötzlich wie verflogen: Gleich zwei Mal fingen die Düsseldorfer seine Zuspiele ab (Interceptions). Und zwei Mal ließ Trebski das Football-Ei fallen (Fumble), so dass die Gastgeber in Ballbesitz kamen. Damit half er dem Widersacher ungewollt ins Spiel zurück. Und innerhalb weniger Minuten zogen die Düsseldorfer auf 30:21 davon.
Damit setzte es für die Cardinals nach gut einem Jahr einmal wieder eine Niederlage. Doch ihre Enttäuschung darüber dürfte sich in überschaubaren Grenzen halten. Denn als Aufsteiger haben sie nach dem Auftakterfolg gegen Lübeck (17:14) auch in Düsseldorf bewiesen, dass sie auf dem nun höheren Niveau durchaus mithalten können.
11:01
Ich war Zuschauer, und mein Empfinden war etwas anders:
Nachdem die Panther wirklich schnell in Führung gingen, dachte ich, dass die Düsseldorfer die Cardinals komplett überrennen, aber dann sind die Essener doch noch aufgewacht und haben aufgeholt und sich ebenbürtig gezeigt.
Wobei man an der Stelle ganz klar auch mal auf die vielen Fouls hinweisen muss, die den Essenern auch das ein oder andere Mal zu Gute kamen: Es waren keine technischen Fouls, sondern fast immer persönliche Fouls der Düsseldorfer gegen die Gäste!!!
Aber alles in allem haben sich die Refs ehrlich gesagt einen absoluten Müll zusammengepfiffen! Allein die Funbles: Der Boden kann laut Regelment kein Fumble verursachen - ganz davon ab, dass es auch nur ein Fumble sein kann, wenn der QB nicht mit etwas anderem als Hand oder Fuß den Boden berührt. Und was ist dann bitte ein Knie??? Aber gut, Schiedsrichterentscheide muss man hinnehmen. Und leider ist es wahr, dass gerade am Ende der Partie den Essenern viele Fehler unterlaufen sind. - Es gewinnt, wer weniger Fehler macht - das Spiel hätte auch anders ausgehen können.
Und noch was: Gute Besserung an Poschi, der ja allein 3/4 der Offense ausgemacht hat!