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Drei Mutmacher für die Baskets zum Spiel am Freitag gegen Karlsruhe

17.01.2013 | 20:52 Uhr
Drei Mutmacher für die Baskets zum Spiel am Freitag gegen Karlsruhe
Carsten Bartels (l.) verteidigt den Ball gegen den heidelberger Ayron Sedale Hardy.Foto: Michael Gohl

Der Spielplan meint es nicht allzu gut mit den ETB Wohnbau Baskets. Am vergangenen Wochenende mussten sie beim Tabellenführer BG Göttingen antreten und kassierte eine 47:69-Pleite. Am heutigen Freitag (20 Uhr, am Hallo) empfängt der Basketball-Zweitligist (Pro A) die BG Karlsruhe. Als Tabellendritter nicht gerade der klassische Aufbaugegner für die Gastgeber, die sich im Hinspiel gegen die Badener eine 50:85-Klatsche einfingen.

Für einen Sieg der Baskets würde also nicht allzu viel sprechen, wenn die Partie nicht am heimischen Hallo ausgetragen würde. Denn dort präsentierte sich der ETB zuletzt in Topform und gewann seine letzten drei Spiele – unter anderem gegen die Playoff-Kandidaten Düsseldorf und Heidelberg. Auf den Faktor Heimvorteil setzt deshalb auch ETB-Trainer Igor Krizanovic: „Uns tut es sehr gut, nach dem schwierigen Göttingen-Spiel nach Hause zu kommen. Wir wollen die Energie unserer Fans auf das Parkett bringen und uns rehabilitieren.“

Dennoch sind die Baskets klarer Außenseiter. Krizanovic nimmt diese Rolle auch gerne an und lobt den Gegner in den höchsten Tönen: „Karlsruhe besitzt ein qualitativ sehr hochwertiges Team. Sie dominieren die Junge Liga mit der wohl erfahrensten Mannschaft der Pro A und einer sehr erwachsenen Spielweise. Sie verlieren kaum den Ball und besitzen offensiv eine hervorragende Balance zwischen Distanzwurf und Abschlüssen unter den Körben. Es ist schwer, wirkliche Schwachstellen in ihrem Spiel zu finden.“

Karlsruhes Trainer Torsten Daume, dem die gute Essener Defensivleistung gegen Göttingen nicht verborgen geblieben ist, gibt dieses Lob artig zurück: „Der ETB verfügt nach wie vor über eine hohe Qualität. Alleine die Intensität der Essener in den letzten Spielen ist bemerkenswert. Die haben sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben und Moral gezeigt. Gegen Göttingen wurden keine leichten Punkte zugelassen.“ Auf diese Weise hielten die Baskets den Liga-Primus am vergangenen Wochenende mit 69 Punkten 15 Zähler unter seinem Saisondurchschnitt, sodass die eigene Defensive neben dem Heimvorteil der zweite Mutmacher ist. Ein dritter könnte der Blick in die Historie sein. Denn die letzten beiden Heimspiele gegen Karlsruhe konnten die Baskets alle siegreich gestalten: Im Vorjahr gewann der ETB sein Heimspiel mit 93:87, vor zwei Jahren siegte man 80:71, wobei damals auf Seiten des ETB jeweils die US-Amerikaner überragten. Eine Rolle, die in diesem Jahr aus Essener Sicht Joey Henley oder Logan Stutz übernehmen sollen.

Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende in Göttingen hat sich die Ausgangssituation für die Baskets nicht verändert. Das Team von Igor Krizanovic belegt Tabellenplatz elf und liegt unverändert zwei Punkte hinter dem ersten Playoff-Platz acht.

Der Vorsprung der Baskets auf den ersten Abstiegsplatz beträgt aber auch nur vier Zähler.



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